15.01.2019 | Bayernreporter Geheimdienst-Studiengang: Münchner erlernen das Handwerk von 007

Millionen von Kinobesuchern bestaunten James Bond bei seinen Abenteuern in all den Jahrzehnten. Der sichere Umgang mit der Waffe gehörte genauso zu seinen Einsätzen wie das Antizipieren von Plänen der Gangster. Genau das können Münchner Studenten jetzt auch studieren.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

An der Bundeswehr-Universität in Neubiberg und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Haar (beides Landkreis München) startete am Montag der erste Masterstudiengang für Geheimdienste. Alles hochoffiziell unter dem Titel „Intelligence and Security Studies.“

Was nach Hollywood klingt ist ein zweijähriges Studium mit dem Ziel, nachrichtendienstliche- und sicherheitsbezogene Aspekte zu verknüpfen. Der Sprecher der Bundeswehr Universität spricht von einem „Novum in Deutschland!“

Konkret sind die beiden Richtungen so aufgeteilt: Die Hochschule des Bundes kümmert sich vor allem um die nachrichtendienstliche Ausbildung. Die Uni der Bundeswehr setzt dann auf die Schwerpunkte rund um die Analyse von Big Data, Cyber-Sicherheit und internationale Politik.

Eines steht jetzt schon fest: In zwei Jahren werden die Münchner Absolventen ihre eigenen Abenteuer erleben. Nur dann ohne Kinofilm und ohne dem Geheimagenten 007.