19.07.2018 | Bayernreporter Hammelburg: Mysteriöse Frauenskulptur gibt Rätsel auf

Die Hammelburger reiben sich die Augen: Oben auf dem Hammelberg ist wieder eine mysteriöse Frauenskulptur aufgetaucht. Bereits im Jahr 2000 sorgte die Amalberga – wie die Hammelburger die Vorgängerin genannt haben – für Aufsehen. Dann verschwand sie. Irgendwer hat nun eine neue rund 250 Kilo schwere Figur heimlich aufgestellt.

  • <p>Die Hammelburger reiben sich die Augen: Oben auf dem Hammelberg ist wieder eine mysteriöse Frauenskulptur aufgetaucht. Bereits im Jahr 2000 sorgte die Amalberga – wie die Hammelburger die Vorgängerin genannt haben – für Aufsehen.</p>

    Die Hammelburger reiben sich die Augen: Oben auf dem Hammelberg ist wieder eine mysteriöse Frauenskulptur aufgetaucht. Bereits im Jahr 2000 sorgte die Amalberga – wie die Hammelburger die Vorgängerin genannt haben – für Aufsehen.

  • <p>Dann verschwand sie. Irgendwer hat nun eine neue rund 250 Kilo schwere Figur heimlich aufgestellt.</p>

    Dann verschwand sie. Irgendwer hat nun eine neue rund 250 Kilo schwere Figur heimlich aufgestellt.

  • <p>Wer auch immer dahinter steckt, muss Ortskenntnis haben, sonst würde er die schweren Figuren nicht hoch auf den Berg bekommen, da sind sich die Hammelburger einig.</p>

    Wer auch immer dahinter steckt, muss Ortskenntnis haben, sonst würde er die schweren Figuren nicht hoch auf den Berg bekommen, da sind sich die Hammelburger einig.

  • <p>Im Jahr 2013 verschwindet die Amalberga dann plötzlich.&nbsp; Bis jetzt. „Und es ist auch nicht gleiche Figur“, betont Böck. „Sie trägt jetzt ein moderneres Kleid mit Gürtel, tailliert geschnitten. Die Haare sind nicht mehr offen, sondern zu einem Dutt gebunden“.</p>

    Im Jahr 2013 verschwindet die Amalberga dann plötzlich.  Bis jetzt. „Und es ist auch nicht gleiche Figur“, betont Böck. „Sie trägt jetzt ein moderneres Kleid mit Gürtel, tailliert geschnitten. Die Haare sind nicht mehr offen, sondern zu einem Dutt gebunden“.

  • <p>Nur einer wusste um den Ursprung der Figuren. Der inzwischen verstorbene Hammelburger Bürgermeister Arnold Zeller hat dem Künstler einmal anonym einen Preis überreicht.&nbsp;</p>

    Nur einer wusste um den Ursprung der Figuren. Der inzwischen verstorbene Hammelburger Bürgermeister Arnold Zeller hat dem Künstler einmal anonym einen Preis überreicht. 

  • <p>Ohne aber jemals die Identität des Künstlers zu verraten.</p>

    Ohne aber jemals die Identität des Künstlers zu verraten.

Das Rätselraten beginnt von vorn. Im Jahr 2000 stand die erste Amalberga über Nacht plötzlich da, direkt am Hang mit Blick über das Saaletal. Die Hammelburger haben sie nach einer thüringischen Königin benannt. In den darauffolgenden Jahren folgten weitere Skulpturen aus Beton – ein Philosoph, eine Tänzerin und ein Kind. Wer auch immer dahinter steckt, muss Ortskenntnis haben, sonst würde er die schweren Figuren nicht hoch auf den Berg bekommen, da sind sich die Hammelburger einig.

Im Jahr 2013 verschwindet die Amalberga dann plötzlich. Zuerst dachten wir, der oder die Künstler wollen die Statue restaurieren, so Elfriede Böck vom Kulturamt. Doch die Skultpur blieb verschwunden – bis jetzt. „Und es ist auch nicht gleiche Figur“, betont Böck. „Sie trägt jetzt ein moderneres Kleid mit Gürtel, tailliert geschnitten. Die Haare sind nicht mehr offen, sondern zu einem Dutt gebunden“.

Nur einer wusste um den Ursprung der Figuren. Der inzwischen verstorbene Hammelburger Bürgermeister Arnold Zeller hat dem Künstler einmal anonym einen Preis überreicht, ohne aber jemals die Identität des Künstlers zu verraten.

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