05.12.2019 | Bayernreporter Kommt der Nikolaus geflogen – Rettungshubschrauber bringt Bischof im roten Gewand

Allein schon die Anreise des Nikolaus mit dem Rettungshubschrauber in Traunstein ist spektakulär. Wenn er aber landet, aussteigt und den Kindern die Hand gibt, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Viele kleine Patienten haben keine guten Erinnerungen an den Helikopter. Die Luftretter wollen ihnen deswegen ein zweites Mal helfen.

Der Helikopter bringt den Nikolaus.

Für Kinder sind Hubschrauber in der Regel faszinierend. Sind sie krank oder verletzt und müssen in die Klinik geflogen werden, bedeutet das für die kleinen Patienten nicht selten schlimme oder sogar traumatisierende Erlebnisse. Damit die schneller verarbeitet werden und im wahrsten Sinne des Wortes verfliegen, haben die Luftretter in Traunstein seit etlichen Jahren für die kleinen Passagiere im Advent eine Überraschung parat.

Für jeden ehemaligen kleinen Patienten nimmt sich der Nikolaus Zeit.
Der Rettungshubschrauber Christoph 14 fliegt eigentlich täglich.

Der Nikolaus kommt geflogen, und zwar mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“. Wenn der Bischof mit weißem Bart, Stab und Mitra am Klinikum aussteigt, dann leuchten die Kinderaugen und auch die der Geschwister und Eltern. Der Nikolaus nimmt sich Zeit für jedes Kind mit seiner eigenen Geschichte über die Erfahrung mit dem Rettungshubschrauber. Mit dabei hat er Säckchen voller Süßigkeiten und Spielzeug und die Luftretter haben PunschGlühwein und Gebäck vorbereitet. Der Helikopter soll am Ende allen in guter Erinnerung bleiben.