07.11.2019 | Bayernreporter Mauerfall-Jubiläum: US-Außenminister Pompeo besucht Ex-Grenzort Mödlareuth

Die Weltpolitik zu Gast in Oberfranken: In einem endlos scheinenden Fahrzeug-Konvoi ist US-Außenminister Mike Pompeo im Örtchen Mödlareuth angereist. Das Dorf mit knapp 50 Einwohnern war zur Zeit der deutschen Teilung von einer Grenzmauer durchschnitten.

Foto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa Bundesaußenminister Heiko Maas (rechts im Bild) und Mike Pompeo, (Mitte) Außenminister der USA besuchen Mödlareuth bei Hof.

US-Außenminister Mike Pompeo ist am Donnerstagmittag (07.11.) im Rahmen seines Deutschlandbesuchs im Örtchen Mödlareuth eingetroffen. Das Dorf mit knapp 50 Einwohnern war zur Zeit der deutschen Teilung von einer Grenzmauer durchschnitten und hatte deshalb den Beinamen „Little Berlin“ erhalten.

Video: Pompeos Anreise


Auf dem Weg nach Mödlareuth ist es in der rund 40 Fahrzeuge umfassenden Kolonne von Mike Pompeo zu einem kleinen Unfall gekommen. Die Fahrzeuge konnten jedoch mit einem Blechschaden weiterfahren. In unserem Video (ab 0:50 Minuten) sieht man die entsprechenden Fahrzeuge, die nach dem Crash mit ramponierten Stoßstangen unterwegs waren.

Pompeo einst als Soldat in Bayern

Pompeo war in den 1980er Jahren als US-Soldat in Bindlach bei Bayreuth stationiert und hatte zu dieser Zeit auch die Gegend um Mödlareuth kennengelernt, wie sein Ministerium erklärte. Er wollte dort über eine innerörtliche Brücke zwischen den heutigen Bundesländern Thüringen und Bayern gehen sowie ein Grenzmuseum besuchen.

Der US-Außenminister war am Mittwoch in Nürnberg gelandet und hatte am Donnerstagmorgen US-Truppen an den bayerischen Standorten Grafenwöhr und Vilseck besucht. In Mödlareuth traf Pompeo auch mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas (SPD) zusammen.