13.12.2016 | Bayernreporter Neue Schilder für selbstfahrende Autos auf der A9

Die Autobahndirektion Südbayern stellt auf den Autobahnen A9 zwischen der Anschlussstelle Pfaffenhofen und dem Autobahndreieck Holledau und A93 zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Wolnzach neuartige Schildern auf.

Foto: Autobahndirektion Südbayern

Diese Schilder dienen Automobilherstellern und Forschungseinrichtungen bei Versuchsfahrten für das automatisierte und vernetzte Fahren zur exakten Standortbestimmung der Fahrzeuge. Die neuen Schilder ähneln keinem bekannten Verkehrszeichen der Straßenverkehrsordnung, können damit mit keinem bestehenden Verkehrszeichen verwechselt werden und haben für den „normalen“ Autofahrer keine Bedeutung. Der Bereich auf der A 9 zwischen der Anschlussstelle Pfaffenhofen und dem Autobahndreieck Holledau und weiter auf der A93 bis zur Anschlussstelle Wolnzach wurde ausgewählt, weil dort die Versuchsfahrten unter den verschiedensten Randbedingungen erfolgen können.

Hier gibt es:

  • lange Geradenhügelige Umgebung
  • Autobahndreieck - Verflechtungsverkehr
  • 2-, 3- und 4-streifige Abschnitte
  • Abschnitte mit und ohne Schutzeinrichtungen am rechten Fahrbahnrand
  • Abschnitte mit temporärer Seitenstreifenfreigabe
  • abschnittsweise Ausstattung mit Verkehrsbeeinflussungsanlagen

Auf der A9 sind schon seit längere Zeit selbstfahrende Autos unterwegs, die dank modernster Sensoren Technik ständig die Fahrbahn und den fortlaufenden Verkehr auswerten und das Fahrzeug so immer auf die richtigen Spur halten.

Bremsen, Beschleunigen, Lenken, Blinken – all diese Tätigkeiten übernehmen die Autos der Zukunft selbst. Der Mensch kann aber jederzeit eingreifen und das Steuer übernehmen. 

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