30.10.2017 | Bayernreporter Nürnberg: Tüftler stellen Neuheiten auf der Erfindermesse iENA vor

Ein Tischkicker mit eingebauter Bierzapfanlage oder eine App namens "Scannel", die Inhaltsstoffe von Produkten erkennt. Viele Neuheiten auf der Erfindermesse iENA sollen Verbrauchern den Alltag erleichtern oder gar versüßen.

  • Monika Bernhard-Brendel scannt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) mit ihrer entwickelten App "Scannel" den Barcode eines Produktes. Mit der App können die Inhaltsstoffe eines Produktes erkannt werden und mit persönlich angelegten Profilen abgeglichen werden. So können unerwünschte Inhaltsstoffe vermieden werden. 

    Monika Bernhard-Brendel scannt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) mit ihrer entwickelten App "Scannel" den Barcode eines Produktes. Mit der App können die Inhaltsstoffe eines Produktes erkannt werden und mit persönlich angelegten Profilen abgeglichen werden. So können unerwünschte Inhaltsstoffe vermieden werden. 

    Foto: Nicolas Armer/dpa
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  • Alfons Zauner zeigt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) eine speziellen Einbruchschutz für Fenster oder Türen. 

    Alfons Zauner zeigt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) eine speziellen Einbruchschutz für Fenster oder Türen. 

    Foto: Nicolas Armer/dpa
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  • Aus einem Zapfhahn des "Schoppekickers", einem erweiterten Kicker-Tisch, fließt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) eine kleine Menge Bier. Bei jedem Tor wird ein Signal ausgelöst, welches den Torschützen mit einer einstellbaren Menge Bier belohnt.

    Aus einem Zapfhahn des "Schoppekickers", einem erweiterten Kicker-Tisch, fließt am 30.10.2017 in der Messe in Nürnberg (Bayern) eine kleine Menge Bier. Bei jedem Tor wird ein Signal ausgelöst, welches den Torschützen mit einer einstellbaren Menge Bier belohnt.

    Foto: Nicolas Armer/dpa

Nürnberg (dpa) - Ein Tischkicker mit eingebauter Bierzapfanlage oder ein Sternenhimmel im eigenen Schlafzimmer: Viele Neuheiten auf der ErfindermesseiENA sollen Verbrauchern den Alltag versüßen. Dabei stecken die Innovationen meist noch in den Kinderschuhen - wie der "Stromstopp" für Räume, den der 16-jährige Marco Reitmeier aus Fürstenzell entwickelt hat. Die Vorrichtung in einem Türrahmen erfasst, wie viele Personen in einen Raum hinein- und aus ihm herausgehen. Halte sich niemand mehr im Raum auf, würden das Licht und andere Elektrogeräte ausgeschaltet, erklärte der Jugendliche am Montag auf der Messe. "Das spart Strom und das Betätigen des Lichtschalters entfällt auch."

Praktisch ist auch die Erfindung von Frank Ferkel aus der Nähe von Ludwigshafen. An seinem "Schoppekicker" hängt ein Aluminiumkasten mit Zapfanlage, aus der aus Hähnen an einem Tischende Bier fließt, wenn der Spieler ein Tor schießt. Seine Idee sei eine "Männerspielerei", seine Frau habe ihn zuerst etwas belächelt, gibt Ferkel zu. Jochen Heusel aus Reutlingen hat einen Projektor mit patentierter Lasertechnik entwickelt, der im Schlafzimmer einen Sternenhimmel mit Nordlicht-Effekten an die Wand wirft. Dazu gibt es sphärische Klänge. Seine Erfindung helfe beim Einschlafen, erklärte Heusel.

Monika Bernhard-Brendel war mit ihrer entwickelten App "Scannel" vor Ort. Mit der App können die Inhaltsstoffe eines Produktes erkannt werden und mit persönlich angelegten Profilen abgeglichen werden. So können unerwünschte Inhaltsstoffe vermieden werden. 

Es wurden mehr als 800 Erfindungen präsentiert

In diesem Jahr präsentieren Aussteller aus 31 Ländern mehr als 800 Erfindungen - und damit 100 mehr als im Vorjahr, sagte Heiko Könicke, Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG. Die iENA ist den Angaben nach die wichtigste Fachmesse für Erfindungen weltweit.