23.09.2019 | Bayern Viel Resonanz auf Großelterntag

Düsseldorf (dpa/lby) - Die Idee zum neuen bayerischen «Großelterntag» kommt weitgehend gut an. «Es gab vermehrt, überdurchschnittlich viele Reaktionen, die uns sowohl über Facebook, als auch durch direkte Zuschriften erreichten», sagte Andreas Reidl vom Portal grosseltern.de mit Sitz in Düsseldorf der Deutschen Presse-Agentur.

Rentner sitzen auf einer Parkbank. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Foto: Ralf Hirschberger Rentner sitzen auf einer Parkbank. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Düsseldorf (dpa/lby) - Die Idee zum neuen bayerischen «Großelterntag» kommt weitgehend gut an. «Es gab vermehrt, überdurchschnittlich viele Reaktionen, die uns sowohl über Facebook, als auch durch direkte Zuschriften erreichten», sagte Andreas Reidl vom Portal grosseltern.de mit Sitz in Düsseldorf der Deutschen Presse-Agentur.

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Bei den direkten Zuschriften überwiegen laut Reidl die positiven Reaktionen wie «Endlich werden auch mal die Großeltern geehrt». Bei Facebook habe es Kommentare nach dem Motto gegeben «So etwas habe ich dem konservativen Bayern nicht zugetraut, warum kommen andere Bundesländer nicht auf diese Idee»?. Aber es hätten sich auch kritische Stimmen gemeldet: «Das ist Unsinn, so etwas braucht es nicht, bei uns ist immer bzw. immer an einem speziellen Tag Oma/Opa-Tag» oder «Danke Herr Söder, aber noch besser wäre es, wenn die Enkelbetreuungszeiten auf die Rente angerechnet werden würden».

Reidl erklärte, ein Ehrentag sei wertvoll, «auch um die unsichtbare Masse der Großeltern mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu stellen». Das seien rund 21 Millionen Menschen in Deutschland die zusammen fast vier Milliarden Stunden pro Jahr für ihr Enkelkind aufwenden, rechnete er unter anderem auf Basis von Angaben des Deutschen Zentrums für Altersforschung vor.

Ein weiterer Aspekt sei, dass Großeltern ein Wirtschaftsfaktor sind. Sie geben Reidl zufolge rund sechs Milliarden Euro pro Jahr für Geschenke für die Enkelkinder aus. «Hinzu kommen die Ausgaben für gemeinsame Unternehmungen und/oder gemeinsamen Urlaub.» Damit sicherten Omas und Opas auch viele Arbeitsplätze.