02.10.2020 | Bayernreporter Polizei warnt vor Falschmeldungen: Kind angeblich wegen Maske gestorben

Die Polizei Unterfranken warnt vor Falschmeldungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Im aktuellen Fall soll angeblich eine Sechsjährige durch einen Mund-Nase-Schutz gestorben sein.

Foto: Brynn Anderson/AP/dpa/Symbolbild

Immer wieder kursieren im Internet Falschmeldungen über Personen, die durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gestorben sind. Die Meldungen werden meist von Corona-Leugnern verbreitet, durch das Teilen in sozialen Netzwerken erfährt eine breite Masse davon. Das Ziel der Corona-Leugner ist es Angst zu verbreiten und Unsicherheit in der Bevölkerung zu entfachen. 

Meldung aus Schweinfurt ist Fake

Im aktuellen Fall (28. September 2020) soll angeblich ein sechsjähriges Mädchen durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erst im Schulbus zusammengebrochen und später dann im Krankenhaus verstorben sein. Die Polizei Unterfranken und das Krankenhaus Schweinfurt konnte eine entsprechende Meldung nicht bestätigen und warnt vor der Verbreitung von Falschmeldungen, denen man nicht einfach unreflektiert Glauben schenken sollte. 

Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt gerade gegen die Urheber der Falschmeldung.