05.11.2020 | Bayernreporter Radfahrerin in Regensburg vergewaltigt: Polizei sucht nach diesem Täter

Die Polizei in Regensburg sucht nach einem Mann, der Anfang der Woche ein Radfahrerin vergewaltigt haben soll. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu zwei weiteren Taten.

Am Montag, den 2. November 2020, kurz vor 21.00 Uhr, fuhr eine 27-jährige Radfahrerin durch den Donaupark im Regensburger Westen. Nahe des Grillplatzes hielt sie ein anderer Radfahrer an, verwickelte sie in ein Gespräch und bedrohte sie schließlich mit einer Waffe. In der Folge kam es zur Vergewaltigung der Geschädigten. Der Täter flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung. Die junge Frau begab sich nach Hause, von wo aus die Polizei verständigt wurde. 

Die Polizei leitete mit allen zur Verfügung stehenden Kräften eine Fahndung nach dem unbekannten Radfahrer ein. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte unter enger Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg sofort die Ermittlungen übernommen. Zur Tataufklärung wurde zudem die Ermittlungsgruppe „West“ eingerichtet.

So wird der Täter beschrieben

  • männlich 
  • schwarze Haare (möglicherweise Dreadlocks) 
  • dunkelhäutig 
  • dunkle Bekleidung 
  • Alter: Anfang 20 bis Mitte 30 
  • 165 -175 cm 
  • groß  und schlank 
  • sprach Deutsch mit ausländischem Akzent 
  • dunkles Fahrrad 
  • führte nach Zeugenangaben eine Schusswaffe mit sich

Die Ermittler prüfen auch Zusammenhänge mit zwei weiteren Vorfällen. Vergangene Woche wurden bereits zwei junge Frauen von einem bislang ebenfalls unbekannten Fahrradfahrer mit einer Waffe bedroht, wobei es in diesen Fällen nicht zu weitergehenden Handlungen kam. Die erste Tat ereignete sich am Freitag, 30. Oktober 2020, gegen 00.20 Uhr, in der Blauen-Stern-Gasse und die zweite Tat trug sich am Samstag, den 31. Oktober 2020, gegen 01.20 Uhr in der Parkanlage (Prebrunnallee) zwischen der Dr.-Johann-Maier-Straße und dem Stahlzwingerweg zu.

Auch zu diesen Fällen bitten die Ermittler um Zeugenhinweise.

Anzumerken ist ferner, dass der Täter in allen drei Fällen die Geschädigte zunächst unter einem Vorwand ansprach. Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.

Quelle: Polizeipräsidium Oberpfalz