11.07.2018 | Bayernreporter Regensburger Mediziner arbeiten mit neuer Methode gegen Krebs

Wie schon in München gibt es jetzt auch am Regensburger Uniklinikum ein besonderes hochmodernes CT-Gerät mit computergestütztem Navigationssystem. Mit diesem Gerät können Regensburger Mediziner inoperable Tumore verbrennen.

Foto: Universitätsklinikum Regensburg

Neue Methode gegen Krebs: Mit einem hochmodernen CT-Gerät können Regensburger Mediziner inoperable Tumore verbrennen.

Die Diagnose „Krebs“ ist für jeden Patienten ein Schock. Als Peter K.dann auch noch erfährt, dass der Tumor an seiner Leber inoperabel ist, bricht für ihn erst mal eine Welt zusammen. Die bösartigen Krebszellen lagen zu nah an den zentralen Lebergefäßen. Doch schnell konnte er wieder Hoffnung schöpfen. 

Wie schon in München gibt es jetzt auch am Regensburger Uniklinikum ein besonderes hochmodernes CT-Gerät mit computergestütztem Navigationssystem. Während der Patient narkotisiert in der Röhre liegt, führt der Arzt eine Sonde ein. Mit Hilfe einer speziellen Software und eines Bildschirms kann der Mediziner diese millimetergenau platzieren und die Metastasen an Leber, Prostata, Niere, Gebärmutter und an den Knochen abtöten. Das Software-Programm simuliert zuvor die notwendige Dosis an Hitze, Radiowellen oder Strom, die es braucht, um den Tumor komplett zu zerstören

Peter K. konnte nach dem Eingriff rasch in seinen normalen Alltag zurückkehren. Sein Tumor wurde mit dieser neuen Methode komplett zerstört.

*(Name von der Redaktion geändert)

Foto: Universitätsklinikum Regensburg