10.09.2019 | Bayernreporter Schneeweißes Fell: Oberpfälzer Jäger knipst seltenes Reh

So ein Foto gelingt nur wenigen: Ein Jäger aus der Oberpfalz hat mit einer Wildkamera ein seltenes weißes Reh fotografiert. Das Tier ist derzeit zwischen den Landkreisen Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab unterwegs.

Foto: Josef Gallitzendorfer

Ein Jäger hat bei Schwandorf jetzt eine besondere Entdeckung gemacht. Mit seiner Wild-Kamera hat er ein Reh fotografiert – das war aber nicht braun, sondern schneeweiß. Albino-Rehe sind äußerst selten. Bei diesem Exemplar handelte es sich um ein ein Jahr altes Weibchen. „Mit ein bisschen Glück könnte es nächstes Jahr schon Junge geben“, erzählt Jäger Josef Gallitzendorfer im ANTENNE BAYERN-Gespräch. Ob die auch weiß oder braun werden, das könne man noch nicht sagen. Aufgetaucht ist das Reh an der Landkreisgrenze von Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab.

So beeindruckend der Anblick des weißen Rehs ist, so gefährlich ist die ungewöhnliche Fellfarbe für das Tier selbst. Die natürliche Tarnung, um sich vor Feinden wie Luchsen oder Wölfen zu schützen, ist dadurch futsch. Jäger jedenfalls würden das Tier niemals schießen. Denn ein alter Aberglaube besagt: „Wer ein weißes Reh schießt wird innerhalb eines Jahres sterben", sagt Gallitzendorfer.