07.12.2018 | Bayernreporter Trinkwasser in Soyen muss gechlort werden

Im Rahmen einer Routineuntersuchung des Trinkwassers im Versorgungsnetz der Gemeinde Soyen wurden coliforme Bakterien in geringer Konzentration nachgewiesen.

Bereits durchgeführte Spülmaßnahmen am Verteilungsnetz führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg, so dass ab heute (07.12.18) eine Desinfektion des Leitungsnetzes notwendig wird. Dem Gesundheitsamt Rosenheim liegen keine Hinweise für eine fäkale Verunreinigung vor, somit kann von einem vorherigen Abkochen des Trinkwassers abgesehen werden.

„Bei coliformen Keimen handelt es sich um Bakterien, die in der Regel keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit bei gesunden, nicht abwehrgeschwächten Personen bedeuten“, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes. Bei der Chlorung des Versorgungsnetzes handelt es sich somit um eine reine vorübergehende Vorsichtsmaßnahme, so Hierl.

Untersuchungen am Brunnen und an der Quelle blieben bisher unauffällig. Bisher konnte keine Ursache gefunden werden. Die Ursachenforschung wird weiter fortgeführt.