14.10.2019 | Bayernreporter Voith streicht hunderte Jobs: Auch Standort in Bayern muss schließen

Der Technikkonzern Voith aus Heidenheim schließt mehrere Werke, auch der Standort in Sonthofen wird dicht gemacht. Insgesamt sind 420 Mitarbeiter betroffen.

Foto: Stefan Puchner/dpa

Das Unternehmen Voith ist bekannt für seine Antriebstechnik, Wasserkraft und Maschinen für die Papierindustrie und beschäftigt weltweit mehr als 19.000 Menschen. Zuletzt erzielte es einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden Euro.

In Sonthofen im Allgäu arbeiten derzeit 420 Mitarbeiter für die Antriebstechnik-Sparte von Voith. Dort ist es laut dem Konzern wirtschaftlich nicht sinnvoll, die Produktion weiterzuführen. Das Werk soll bis Ende 2020 geschlossen werden. Etliche werden ihre Jobs verlieren oder an andere Standorte versetzt.

Der Konzernbereichsleitung von Voith Turbo ist bewusst, dass die geplanten Einschnitte an den betroffenen Standorten sehr schmerzhaft sind", so der Vorsitzende der Geschäftsleitung Konzernbereich Turbo Dr. Uwe Knotzer.

Nicht nur das Werk im bayerischen Sonthofen wird geschlossen, sondern auch im sächsischen Zschopau und im nordrhein-westfälischen Mülheim.

Der Grund für diese Maßnahmen: Voith will künftig weniger, aber dafür leistungsstärkere und größere Standorte haben. Rund 230 Arbeitsplätze sollen laut Voith gestrichen und 370 an andere Standorte verlagert werden.