19.04.2017 | Bayernreporter Vorsicht Zecken! Gesundheitsministerin Huml erinnert in Erlangen an FSME-Schutzimpfung

Zu Beginn der Zeckensaison hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml an die FSME-Schutzimpfung erinnert

  • Vorsicht Zecken! Einige tragen das gefährliche FSME-Virus in sich.

  • In Erlangen erinnerte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml an die FSME-Schutzimpfung.

  • Und als Ärztin schritt Huml auch gleich selbst zur Tat und impfte den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands Jürgen Vocke.

Letztes Jahr registrierte ihr Ministerium bayernweit 159 Fälle der sogenannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Inzwischen ist fast der komplette Freistaat Risikogebiet. Die Viren, die durch Zecken übertragen werden, können zu Entzündungen von Hirnhaut, Gehirn und Rückenmark führen.

Kaum sind die Zecken los, gibt es auch dieses Jahr schon den ersten FSME-Fall. Er wurde aus der Oberpfalz gemeldet. Die Ministerin betonte: „Von April bis Oktober ist die Gefahr am größten. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit für eine Schutzimpfung.“ Huml, die selbst Ärztin ist, warnte davor, die Gefahr zu unterschätzen. Vor allem bei älteren Menschen könne die Krankheit schwer verlaufen und zu bleibenden Schäden wie Lähmungen führen. Letztes Jahr ist ein Patient sogar gestorben.

In Erlangen griff Huml selbst zur Spritze und impfte den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes, Jürgen Vocke. Die Schutzimpfung muss immer wieder aufgefrischt werden.

Inzwischen zählen 83 von 96 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städte zum FSME-Risikogebiet. Seit letztem Jahr ist der Landkreis Dachau neu dazugekommen.

Mehr zum Thema: