07.12.2018 | Bayernreporter Würzburg: Mops versehentlich durch Spritze getötet

In Würzburg soll ein Arzt die 10-Jahre alte Mops-Hündin, Coco, aus Versehen eingeschläfert haben. Die Tierklinik sieht keinen Arztfehler - ganz im Gegensatz zum Frauchen. Sie habe noch versucht die Hündin zu retten.

In Würzburg ist eine 10-jährige Hündin gestorben, nachdem der behandelnde Tierarzt der kleinen Mops-Dame zu viel Narkosemittel gespritzt hat.

Bei einem Impf-Termin hatte der Tierarzt etwas an einem Zahn der Mops-Hündin Coco entdeckt und daraufhin sofort eine Operation vorbereitet. Der Arzt hat das Narkosemittel Propofol in das Gewebe anstatt in die Vene gespritzt.

Kurz danach hat er ihr dann eine weitere Dosis verabreicht, obwohl das Frauchen noch darum gebeten hatte den Mops zu intubieren. Leider ist die kleine Vierbeinerin nicht mehr aufgewacht. Laut Tierklinik habe es aber keinen Arztfehler gegeben, sondern einen unvorhergesehenen Vorfall bei der Narkose.

Die Versicherung des Arztes hat eingelenkt und der Familie 750 Euro für den Verlust ihrer Vierbeinerin erstattet.

Laut dem Tierschutzverein Würzburg e.V. tragen Möpse von Anfang an ein größeres Risiko. Aufgrund der schweren Atmung ist schon eine Narkose lebensbedrohlich

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