27.08.2020 | Deutschland Bund und Länder beschließen Verschärfung der Corona-Regeln

Nach Beratungen haben sich Bund und Länder heute (27.08.2020) auf Verschärfungen der bestehenden Corona-Regeln verständigt.

Foto: Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa

Angesichts der steigenden Infektionszahlen wurden folgende Verschärfungen im Bund beschlossen, um die Corona-Verbreitung einzudämmen:

  • Großveranstaltungen wie Volksfeste, Sportveranstaltungen mit Zuschauern oder größere Konzerte sind bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten.
  • Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass in diesem Jahr gesetzlich Versicherten mit Anspruch auf Kinderkrankengeld fünf zusätzliche Tage zur Betreuung eines kranken Kindes gewährt werden. Alleinerziehende sollen zehn zusätzliche Tage dafür bekommen.
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten können eine Corona-Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach Rückkehr beenden. Diese Regelung soll ab dem 1. Oktober 2020 gelten.
  • Kostenlose Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten enden zum 15. September. 
  • Lohnausgleich bei Quarantänepflicht soll entfallen, wenn das Zielland schon vor Urlaubsantritt ein Risikogebiet war 
  • Feiern im Privatbereich werden doch nicht auf 25 Teilnehmer beschränkt. Bund und Länder konnten sich nicht darauf einigen. Bürger sollen selbst eigenverantwortlich entscheiden und kritisch hinterfragen, ob die Feier nötig ist. 

Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktbeschränkungen bleiben erhalten.