Der Tag nach Bundestagswahl 2021: Das ist der aktuelle Stand

Der Wahlabend brachte einiges Überraschendes mit sich, aber auch einiges Erwartetes... Wie sind die derzeitigen Hochrechnungen? Welche Koalitionen sind möglich? Und weitere Fakten... Den aktuellen Überblick - kurz & knapp - gibt's hier!

Foto: Kay Nietfeld / dpa

​​Die Bundestagswahl gesamt in Zahlen:

  • SPD: 25,7% (+5,2)
  • CDU/CSU: 24,1% (-8,8)
  • Grüne: 14,8% (+5,9)
  • FDP: 11,5% (+0,8)
  • AfD: 10,3% (-2,3)
  • Linke: 4,9% (-4,3) > kommen nur durch 3 Direkt-Mandate in den Bundestag

>> Wahlbeteiligung: 76,6% (+0,4)

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​Die Bundestagswahl in Bayern in Zahlen:

  • CSU: 31,7% (-7,1) > Größter Verlierer, schlechtestes Ergebnis seit 70 Jahren
  • SPD: 18,0% (+2,7)
  • Grüne: 14,1% (+4,3)
  • FDP: 10,5%
  • AfD: 9,0% (-3,4)
  • Linke: 2,8%
  • Die Freien Wähler verpassen Einzug in Bundestag

>> Wahlbeteiligung: 79,8% (+1,7)

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​Mögliche Koalitionen:

  • Große Koalition (lehnen die Parteien ab)
  • Jamaika Koalition aus Union, Grünen und FDP (Wollen Union und FDP)
  • Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP (Wollen SPD und wahrscheinlich Grüne)

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Die wichtigsten Fakten:

  • Scholz und Laschet beanspruchen beide die Kanzlerschaft für sich.
  • Bundestag erreicht mit 735 Mitgliedern eine Rekord-Größe (bisher waren es 709).
  • Zum ersten Mal Transgender im Bundestag: Tessa Ganserer von den Grünen hat sich im Wahlkreis Nürnberg Nord nach 8 Jahren im bayerischen Landtag jetzt auch einen Sitz in Berlin gesichert.
  • Erste Reaktionen auf historisches Union-Tief: CDU-Politiker und konservative Werte-Union fordern personelle Konsequenzen > Laschet und Söder sollen zurücktreten.
  • Der Zentralrat der Juden fordert mehr Bemühungen beim Kampf gegen Rechts, denn in Thüringen und Sachsen wird AfD stärkste Partei.
  • Der Wahltag war geprägt durch mehrere Wahl-Pannen: In Berlin und Wuppertal gab's zu wenig Wahlzettel beziehungsweise wurden welche u.a. vertauscht. Außerdem waren die Schlangen vor den Wahllokalen in Berlin teilweise so lang, dass diese zum Teil bis 20:30 Uhr offen bleiben mussten.
  • Twitter-Skandal in Bayern: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger twitterte schon am Nachmittag Prognose-Zahlen - das ist verboten und könnte ihn jetzt bis zu 50.000 Euro Strafe kosten.

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