28.11.2009 | Deutschland Gewalt bei WTO-Protesten in Genf

Gewalt bei WTO-Protesten in Genf
Schon zwei Tage vor Beginn der Ministerkonferenz der WTO brennen in Genf Autos.
Bei einer Demonstration gegen die an diesem Montag beginnende Ministertagung der Welthandelsorganisation (WTO) ist es am Samstag in Genf zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.

Nach Angaben der Veranstalter nahmen etwa 3000 Personen an den Demonstrationen teil, die sich vor allem gegen die Industriestaaten und die Benachteiligung der Entwicklungsländer richtete.

Schon kurz nach Beginn des Marsches kam es zu Zwischenfällen. Schwarz gekleidete Vermummte - vermutlich Angehörige des sogenannten «Schwarzen Blocks» - zerschlugen mehrere Schaufenster. Mindestens drei Autos wurden in Brand gesetzt. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Daraufhin brachen die Veranstalter, deren Aufruf rund 40 Organisationen gefolgt waren, die Demonstration ab. Der Polizei wurde vorgeworfen, die Gewalttäter nicht rechtzeitig vom Gros der Demonstranten isoliert zu haben. (Quelle: Genf (dpa/lby))