16.09.2021 | Deutschland Gilt die 2G-Regel auch für Kinder?

In vielen Bundesländern dürfen Veranstalter und Gastronomiebetriebe selbst entscheiden, ob sie die 2G-Regel für ihr Unternehmen einführen. Diese Regelung gilt aber nicht für Menschen, die sich nicht impfen lassen können oder dürfen - zumindest war das bis jetzt so.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Die 2G-Regel bedeutet, man muss entweder geimpft oder genesen sein, um beispielsweise an einer Veranstaltung teilzunehmen oder sich ins Restaurant zu setzen. Bisher gab es dabei aber immer Ausnahmen: Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen dürfen oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt, waren bisher nicht von der 2G-Regel betroffen. Doch in der Hauptstadt Berlin sah es kurzzeitig anders aus.

2G auch für Kinder

Nach anderen Großstädten wie beispielsweise Hamburg wollte Berlin nun auch die 2G-Regel einführen - aber die strengere Version. Heißt in diesem Fall, dass die 2G-Regel dort auch für ungeimpfte Kinder und Jugendliche gelten sollte. Die Problematik war hier, dass sich Kinder unter zwölf Jahren noch gar nicht impfen lassen dürfen. Für sie gibt es noch keine allgemeine Impfempfehlung und entsprechend hoch war auch die Kritik an dem Beschluss.

Die Hauptstadt rudert zurück

Mittlerweile wurde über die Maßnahmen beraten und sie wurden neu formuliert. Ab Samstag soll nun gelten: 2G-Regel, aber mit Ausnahmen. Für Kinder und Jugendliche gibt es aber zum Teil eine Testpflicht. Neben Berlin und Hamburg haben auch schon andere Bundesländer die 2G-Regel eingeführt - darunter Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Kinder sind davon ausgenommen. Ob diese Regelung auch für Bayern folgen soll, ist noch nicht bekannt. Aktuell gilt im Freistaat die 3G-Regel, man muss also geimpft, genesen oder getestet sein.

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