17.06.2022 | Deutschland Heizen: Bundesnetzagentur will Mindesttemperatur in Wohnungen herabsetzen

Mieter müssen kommenden Winter wohl mit etwas kälteren Wohnungen rechnen. Um Gas zu sparen, möchte die Bundesnetzagentur die gesetzliche Mindesttemperatur herabsetzen. Was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Foto: Pixabay / TBIT

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich für eine Absenkung der Mindesttemperatur ausgesprochen, um Gas zu sparen. 

"Im Mietrecht gibt es Vorgaben, wonach der Vermieter die Heizungsanlage während der Heizperiode so einstellen muss, dass eine Mindesttemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht wird. Der Staat könnte die Heiz-Vorgaben für Vermieter zeitweise senken. Darüber diskutieren wir mit der Politik",

sagte Müller der Düsseldorfer «Rheinischen Post».

So kalt könnte es in den Wohnungen werden

Derzeit muss im Winter eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius gewährleistet werden. Der Staat könnte die Vorgaben für Vermieter aber zeitweise senken. Im Gespräch sind nun Absenkungen der Mindesttemperatur auf eine maximale Untergrenze von 18 Grad tagsüber und 16 Grad nachts.

Das sind die Hintergründe

Der russische Energiekonzern Gazprom hatte in der Nacht zum Donnerstag seine Gaslieferungen nach Deutschland durch die Ostseepipeline Nord Stream weiter reduziert. 

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