10.07.2019 | Deutschland Lippenleserin entlarvt: Das sagt Kanzlerin Merkel bei drittem Zitteranfall

Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Rinne erlitt Bundeskanzlerin Merkel schon wieder einen Zitteranfall - das war bereits der dritte Anfall in gut drei Wochen. Eine Lippenleserin entlarvt jetzt die Worte, die die Kanzlerin offenbar mantraartig vor sich hinmurmelt.

Nach dem dritten Zitteranfall in gut drei Wochen wächst die Sorge um den Gesundheitszustand von Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter. Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne mit militärischen Ehren bebte beim Abspielen der Nationalhymnen am Mittwoch erneut der ganze Körper der CDU-Politikerin. Auffällig dieses Mal ist, dass Merkel mehrmals Worte vor sich hinmurmelt. Aber was bedeuten sie?

Merkel spricht Mantra

Auf Anfrage von ANTENNE BAYERN hat Lippenleserin Judith Harter für uns ausgewertet, was genau die Kanzlerin bei ihrem erneuten Zitteranfall mantraartig sagt. Die Expertin ist sich sicher, dass Merkel immer wieder den Satz Ich schaffe das" wiederholt. 

Bundeskanzlerin beruhigt die Öffentlichkeit

Auf der anschließenden Pressekonferenz beruhigt Bundeskanzlerin Merkel die anwesenden Journalisten. „Man muss sich keine Sorgen machen". Zweifel an ihrer Arbeitsfähigkeit als Chefin der Bundesregierung wies sie zurück. „Ansonsten bin ich ganz fest davon überzeugt, dass ich gut leistungsfähig bin", sagte Merkel.

Satz erinnert an berühmte Merkel-Aussage

Die Bundeskanzlerin begründete den erneuten Anfall, dass sie sich immer noch in der Verarbeitungsphase des ersten Anfalls befinde. Das würde auch das Mantra "Ich schaffe das" erklären. Bundeskanzlerin Merkel könnte damit versuchen, sich Kraft zu zusprechen.

Außerdem erinnert der Satz, an jene Aussage von Merkel, die sie im Jahr 2015 im Zusammenhang mit der aufkommenden Flüchtlingskrise traf. Damals sagte die Kanzlerin: „Wir schaffen das".

Jörges: "Zitteranfall war Panikattacke"

Im Bezug auf die mehrfachen Zitteranfälle von Bundeskanzlerin Merkel haben wir mit dem ehemaligen Stern-Redakteur Hans-Ulrich Jörges gesprochen. Jörges hat die Bundeskanzlerin als Journalist jahrelang begleitet. 

Auch er ist sich sicher, die Zitteranfälle von Merkel sind Panikattacken. Er selbst hat in seinem Umfeld vor ein paar Jahren Erfahrungen mit der Krankheit gemacht. Das Zittern tritt dabei als ein Symptom immer in einer bestimmten Situation auf - bei Merkel ist das so, wenn sie beispielsweise während der Nationalhymne im Mittelpunkt steht. 

Jörges schließt auch einen Rücktritt von Merkel aus gesundheitlichen Gründen nicht aus

Foto: Melanie Grande/WDR/dpa Hans-Ulrich Jörges, ehemaliger Stern-Redakteur in der TV-Sendung „Maischberger“

Zum Nachhören: Analyse von Hans-Ulrich Jörges

Zitteranfälle sind Panikattacke“ 

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Die Kanzlerin ist krank“ 

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Die Kanzlerin meidet aktuell Situationen im Mittelpunkt“ 

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