24.06.2021 | Deutschland Lockerungen am Arbeitsplatz: Das sind die neuen Regeln

Ab 1. Juli gelten neue Corona Regeln bei der Arbeit. Ob auch bei euch endlich Homeoffice-Pflicht entfällt, ihr euch weiterhin testen müsst, etc. - das und mehr erfahrt ihr hier.

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Neue Regeln müssen her, denn die Bundesnotbremse und ihre Regeln laufen am 30. Juni aus. Also entschied das Bundeskabinett am Mittwoch darüber, wie's nun weitergeht. Gute Nachrichten: Aufgrund der niedrigen Inzidenzen bringt die neue sogenannte Corona-Arbeitsschutzverordnung nun mehrere Lockerungen mit sich.

Was sich ändert

Bis 10. September sollen diese neuen Regeln gelten:

COVID-Tests

  • Arbeitgeber sollen weiterhin 2 Tests pro Woche ihren Beschäftigten anbieten. Jedoch nicht mehr, wenn Arbeitgeber „durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten“ sicherstellen oder nachweisen können. Für jemanden, der vollständig geimpft ist, müssen beispielsweise keine Tests angeboten werden.

Hygiene-Konzepte

  • Auf die genaue Vorgabe, eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht zu unterschreiten, muss nicht mehr geachtet werden.
  • Jedoch, soll weiterhin „die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen (...) auf das betriebsnotwendige Minimum“ reduziert werden.
  • Zusätzlich sollen weiterhin betriebliche Hygienepläne erstellt werden und Infektionsschutzmaßnahmen müssen weiterhin erstellt und gefolgt werden, wie zum Beispiel Abstandsregeln.
  • Wo solche Hygiene-Konzepte nicht eingehalten werden können, müssen weiterhin medizinische Masken dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt werden.

Home-Office

  • Erfreuliche Nachrichten für alle, die bisher aus dem Home-Office raus wollten: die Pflicht für Unternehmen, dort wo es möglich ist, Homeoffice anzubieten, fällt nun bis mindestens zum 10. September weg.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD erklärte:

„Wir brauchen auch weiterhin Kontaktbeschränkungen und regelmäßige Testangebote in den Unternehmen und Verwaltungen. Eine vierte Welle muss unbedingt vermieden werden. Die jetzt vorgenommenen Anpassungen der Corona-Arbeitsschutzverordnungen ermöglichen es, die betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen an die erfreulich gesunkenen Infektionszahlen anzupassen.“