02.12.2021 | Deutschland Selbsttests sind knapp und teuer

In den meisten Bereichen gilt die 2G-Regelung und auch die Inzidenzzahlen sind hoch. Genau deswegen brauchen wir auch viel häufiger wieder einen Selbsttest. Mittlerweile werden die nur immer knapper und teurer.

Foto: pixabay / analogicus

Selbsttests für den privaten Gebrauch gab es im vergangenen Sommer für einen Euro und in nahezu jedem Drogeriemarkt oder Discounter. Mittlerweile ist es schwierig geworden, ein Testkit zu bekommen und häufig sind sie deutlich teurer geworden, so die Ergebnisse einer aktuellen WELT-Recherche.

Die aktuelle Situation im Einzelhandel und Co. 

Die Regale im Einzelhandel sind leer, in Onlineshops bekommen wir häufig den Hinweis, dass die Bestellung aktuell nicht möglich ist. Sowohl bei Lidl als auch bei DM sind derzeit kaum bis keine Selbsttests verfügbar. Auch in den jeweiligen Onlineshops kann man derzeit meistens keine kaufen.

Hintergrund der Engpässe

In den vergangenen Wochen sind die Inzidenzzahlen enorm angestiegen, daher wollen viele Menschen auf Nummer sichergehen, bevor sie Verwandte und Freunde besuchen. Auch durch die 3G- und 2G-Regelungen in vielen Bereichen ist die Nachfrage zudem enorm angestiegen. Ebenso gibt es auch im Bereich der Selbsttests Lieferketten-Probleme, die eine schnelle Reaktion der Hersteller einschränkt. Aktuell beträgt die Lieferzeit mehrere Wochen.

Preise steigen an

Die Kombi aus steigender Nachfrage und geringem Angebot lässt den Preis der Selbsttests steigen. Mittlerweile sind die Testkits doppelt oder gar dreifach teurer. 

Die Bitte der Anbieter

Händler bitten ihre Kunden, die Selbsttests nur noch in haushaltsüblichen Mengen einzukaufen. Die Anbieter limitieren ihre Abgabemenge. 

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