04.03.2021 | Deutschland Virus-Varianten greifen weiter um sich: Deutschland verlängert Grenzkontrollen

​Weil sich die Corona-Infektionslage bei unseren Nachbarn in Tschechien und Tirol noch immer nicht verbessert, werden die stationären Grenzkontrollen in Bayern um zwei weitere Wochen bis zum 17. März verlängert. Was ihr jetzt beachten müsst, erfahrt ihr hier.

Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Auch wenn die Bund-Länder-Konferenz einige Lockerungen beschlossen hat – bei den Kontrollen an der Grenze zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol bleibt alles beim Alten. Bis zum 17. März soll weiter an den Grenzen verstärkt kontrolliert werden, damit sich die Virus-Varianten nicht noch weiter in Deutschland ausbreiten.

"Vor allem mit Österreich sind wir als Bundesregierung in intensiven Gesprächen, um Maßnahmen abzustimmen und Lösungen zu finden."
Steve Alter, Sprecher des Bundesinnenministeriums

Ausnahmen bleiben weiter bestehen 
Bereits Mitte Februar hatte Deutschland Tschechien, die Slowakei und weitere Teile Tirols zu Virusvariantengebieten erklärt. Seitdem dürfen nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Weiterhin bleibt es dabei, dass LKW-Fahrer und Grenzpendler, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, trotzdem einreisen dürfen. Dafür muss ein Corona-Test vorgelegt werden, der nicht älter ist als 48 Stunden.

Die Entscheidung über die Grenzkontrollen hängt aber nicht nur allein mit der Verbreitung der mutierten Viren ab, sondern auch von den Maßnahmen, die in den Nachbarländern getroffen werden, heißt es. Nach Ablauf der zwei Wochen soll dann noch einmal neu entschieden werden, ob die Kontrollen weiter aufrechterhalten bleiben. 

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