18.01.2021 | Deutschland Vor den Corona-Beratungen: Diese Maßnahmen stehen im Raum

Auf Wunsch der Kanzlerin treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder bereits eine Woche vor dem ursprünglich angesetzten Termin, um die aktuellen Maßnahmen nochmal zu überdenken. Viele befürchten jetzt einen totalen Shutdown.

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Eigentlich wollten die Ministerpräsidenten der Länder erst am 25. Januar 2021 wieder neu über die aktuelle Corona-Lage beraten. Nach einem dringenden Appell der Kanzlerin, treffen sie sich jetzt knapp eine Woche vor dem ursprünglich angesetzten Termin. Der Kurs der Kanzlerin geht dabei klar in Richtung mehr Einschränkungen. Im Gespräch waren bereits unter anderem die komplette Schließung von Kitas und des ÖPNV, wobei Merkel schnell deutlich machte, dass es sich vor allem bei letzterem um ein Gerücht handle, das so nicht eintreffen werde. Einige Punkte stehen aber bereits vor den offiziellen Beratungen im Raum und werden von vielen Bundesländern für sinnvoll erachtet.

Gute Nachrichten für Bayern

Zuerst die guten Nachrichten: Auch wenn  sich Bund und Länder bei den kommenden Beratungen auf neue Maßnahmen und Einschränkungen einigen sollten, werden in Bayern wahrscheinlich wenige Verschärfungen kommen. Auf der Agenda stehen nämlich vor Allem die Punkte Ausgangssperre & FFP2-Maskenpflicht.  Also Maßnahmen, die in anderen Ländern noch nicht gelten, in Bayern aber schon länger Bestand haben. 

Bundesweite Ausgangssperre

Was bei uns bereits Alltag ist, könnte bald auch in den restlichen Bundesländern zur Pflicht werden: Die Ausgangssperre. Von wann bis wann sie allerdings gelten soll und, ob diese an einen gewissen Inzidenzwert gekoppelt wird ist noch nicht klar. 

FFP2- Maskenpflicht

Auch das kommt Bayern bereits bekannt vor: Das verpflichtende Tragen einer FFP2-Makse in ÖPNV und im Supermarkt. Auch hier könnte uns eine bundesweite Regelung bevorstehen.

Homeoffice-Pflicht

Beziehungsweise die Homeoffice-Pflicht "light". Konkret würde das bedeuten, dass das Arbeitgeber Homeoffice anbieten müssten, wenn diese Option möglich sei. Ob und wie das geahndet werden soll, ist allerdings noch nicht klar. Fest steht aber der gemeinsame Wunsch der Länder, den Arbeitsplatz nicht zum Infektionsherd werden zu lassen. 

Verlängerung des Lockdowns

Auch über eine Verlängerung des Lockdowns über den Januar hinaus, soll gesprochen werden. Im Raum stehen derzeit noch zwei weitere Wochen bis Mitte Februar.

Die genauen Maßnahmen werden morgen, Dienstag 19.01., in der Konferenz der Minister mit Kanzlerin Merkel ab 14 Uhr beschlossen.