16.02.2021 | Deutschland Wirtschaftsgipfel: Verbände fordern diese Öffnungs-Perspektiven

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich mit führenden Wirtschaftsverbänden getroffen, um die Perspektiven in der Krise zu besprechen.

Foto: Andreas Mertens/BMWi/dpa

Auf den Tag genau haben Geschäfte zwei Monate lang geschlossen, als sich Bundeswirtschaftsminister Altmaier mit Verbänden verschiedener Branchen zum Wirtschaftsgipfel trifft. Schon vor dem Treffen machte keine großen Hoffnungen auf zügige Öffnungsperspektiven, sondern warnte vor den möglichen Folgen einer dritten Welle:

"Die Wirtschaft kann nicht florieren, wenn wir eine dritte Welle von Infektionen bekommen."
Keine schnellen Öffnungen

Auch nach dem Treffen bleiben schnelle Öffnungsperspektiven unwahrscheinlich. Die finale Entscheidung liegt allerdings nicht bei Altmaier alleine, sondern wird gemeinsam mit Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder gefällt. 

Perspektiven sollen geboten werden

Bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Anfang März soll allerdings eine Öffnungsstrategie erarbeitet werden, die man den Länderchefs vorschlagen wolle. So wolle man den Verbänden einen Lichtblick geben, weil diese die Ungewissheit um ihre Zukunft beklagen.

"Begründete Hoffnung"

Altmaier selbst sprach nach dem Gipfel von einer "begründeten Hoffnung" und kündigte außerdem an,  bei den Kriterien zu staatlichen Finanzhilfen über Anpassungen nachzudenken. 

Neue Entscheidungen Anfang März

Aktuell bleiben Geschäfte und Gastronomie bis zum 7. März 2021 geschlossen. Am 3. März treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder zur nächsten Bund-Länder-Versammlung, bei welcher über das weitere Verfahren in der Corona-Krise diskutiert wird.