26.09.2018 | Deutschland „Zölibat trägt dazu bei“: Ex-Mönch Bilgri über den Missbrauch in der Kirche

Warum kommt Missbrauch so oft in der Katholischen Kirche vor? Darüber hat ANTENNE BAYERN mit dem ehemaligen Mönch Anselm Bilgri gesprochen. Er berichtet von seinen Erfahrungen im Kloster und was die Konsequenz des Missbrauchsskandals sein muss.

Foto: ANTENNE BAYERN

Mehr als 1.600 katholische Geistliche sollen allein in Deutschland fast 4.000 Minderjährige missbraucht haben, mindestens. Das sind die Fälle, die erwiesen sind. Die katholischen Kirche hat jetzt bei der Bischofskonferenz in Fulda eine Missbrauchsstudie vorgestellt, mit erschreckenden Erkenntnissen.

Zwischen 1946 und 2014 soll es zu den Missbräuchen gekommen sein. Kardinal Marx, Vorsitzender der Bischofskonferenz bittet alle Opfer um Entschuldigung: „Ich schäme mich für das, was passiert ist.“

Anselm Bilgri war über 30 Jahre Benediktinermönch im oberbayerischen Kloster Andechs. Er ist ein Mann, der sein Leben eigentlich der Kirche versprochen hatte. Im ANTENNE BAYERN-Interview hat er darüber gesprochen, warum er die Reißleine gezogen und das Kloster verlassen hat. Außerdem hat der ehemalige Mönch seine Sicht auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geschildert.

Das Interview mit Ex-Mönch Bilgri zum Nachhören:

Teil 1: Warum kommt sexueller Missbrauch in der Kirche so häufig vor?

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Teil 2: Wie viele Geistliche halten sich an Zölibat?

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Teil 3: Warum gibt es den Zölibat?

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