21.07.2021 | Nachrichten ​Nach schweren Unwettern: So soll der Katastrophenschutz verbessert werden

Mindestens 170 Menschen sind mittlerweile durch die Hochwasser in Deutschland gestorben. Und nun stellt sich die Frage, wie eine solche Katastrophe in Zukunft verhindert werden kann. Welche Pläne Bundesinnenminister Seehofer jetzt vorgestellt hat, erfahrt ihr hier.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Die Bundesländer sollen die Kompetenzen für den Katastrophenschutz in Friedenszeiten behalten. Der Bund wolle den Ländern aber möglichst umfassend helfen, so Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Und genau dafür soll ein sogenanntes „Cell-Broadcast-Warnsystem“ eingeführt werden. Das verschicke SMS-ähnliche Warnhinweise an alle eingeschalteten Mobiltelefone eines Gebiets. Das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe habe hierzu bereits im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie beauftragt, so Seehofer weiter. Er rechne noch vor der Bundestagswahl mit der Entscheidung für die Einführung des Systems.

Für die Warnung vor akuten Gefahren soll es einen Mix aus analogen und digitalen Methoden geben, also von Sirenen bis zu High Tech Lösungen. Sirenen allein seien aber kein Allheilmittel, so Seehofer. Es reiche nicht aus, nur akustisch zu warnen, die Bevölkerung müsse auch wissen, was sie tun soll.

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