24.02.2021 | Nachrichten Neue Energielabel, Briefmarken & mehr: Das ändert sich im März

Der März bringt einige Veränderungen mit sich. Neben den Friseuren dürfen unter anderem auch Blumenläden und Baumärkte wieder öffnen. Aber es gibt auch Neuerungen abseits von Corona. Welche genau, das erfahrt ihr hier.

Erste Corona-Lockerungen

Nach mehr als zwei Monaten im Lockdown dürfen nicht nur Friseure wieder ihre Salons öffnen, auch andere „körpernahe Dienstleistungen“ sind ab dem 1.März wieder möglich. Zusätzlich dürfen auch die ersten Geschäfte wieder öffnen, dazu gehören Blumenläden und Baumärkte. 

Hier eine kleine Übersicht, was ab dem 1.März wieder geöffnet hat:

  • Friseure
  • Fußpflege
  • Maniküre
  • Gesichtspflege
  • Gärtnereien
  • Gartenmärkte
  • Blumenläden
  • Baumschulen
  • Baumärkte
  • Musikschulen im Einzelunterricht (bei Inzidenz unter 100)
Neue Energieeffizienzklassen

Für einige Elektrogeräte gelten ab dem 1. März neue EU-Energieeffizienzlabels. Statt den Bezeichnungen „A+ oder A+++“ auf Kühlschränken oder Fernsehern soll es künftig die Skala A bis G geben. Damit sollen die in die Jahre gekommenen Bezeichnungen jetzt künftig besser voneinander unterschieden werden.

Durch die neue Skalierung sollen auch die Anforderungen an die Geräte angepasst und die Energieeffizienz erhöht werden. So könnte ein Gefrierschrank der Klasse A++ auf einmal eine Stufe tiefer rutschen.

Neue Briefmarken

Das Verschicken von Briefen soll künftig digitaler werden, dafür führt die Deutsche Post eine neue Briefmarken-Generation ein – die Matrix-Briefmarke. Mithilfe eines Codes ist es dann möglich, den Brief zu verfolgen.

Allerdings ist die lückenlose Nachverfolgung bis in den Briefkasten des Empfängers nicht möglich. Es wird lediglich angezeigt, dass der Brief die Zielregion erreicht hat. 

Diese Matrix-Briefmarken wird es geben:

  • 80 Cent (Motiv: Sendung mit der Maus)
  • 95 Cent (Motiv: U-Bahn-Station in Hamburg)
  • 110 Cent (Motiv: Deep Blue schlägt Kasparow)
  • 270 Cent (Motiv: U-Bahn-Station in Frankfurt/M.)

In den nächsten zwei Jahren soll dann komplett auf Matrix-Briefmarken umgestellt werden.

Veränderte Google-Suche

Google will in Zukunft seine Suchergebnisse optimieren und zeigt künftig vorrangig smartphone-fähige Internetseiten an. Damit werden Unternehmen abgestraft, die ihre Homepages noch nicht für mobile Endgeräte optimiert haben.

Ältere Websites sind dann fast gar nicht mehr zu finden, weil sie in den Suchergebnissen weiter hinten landen. Das könnte vor allem ein Problem für lokale Dienstleister werden. Denn nicht selten steht hier - oft aus finanziellen Gründen - der Internetauftritt erstmal nicht an erster Stelle der Prioritätenliste.

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