07.05.2020 | Sport Bundesliga wird ab dem 16. Mai fortgesetzt: Das ist der Spielplan

Die Bundesliga-Saison wird ab dem 16. Mai mit Geisterspielen fortgesetzt. Gespielt wird dann der 26. Spieltag.

Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Saison der Bundesliga und der Zweiten Liga wird am 16. Mai 2020 mit dem 26. Spieltag fortgesetzt. Das geht teilte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert auf einer Pressekonferenz mit. 

Ursprünglich hatte das Präsidium eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 15. Mai bestätigt. Dieser Termin liegt aber noch in der ersten Maihälfte, die Bundesregierung hat eine Wiederaufnahme der Bundesliga erst ab der zweiten Maihälfte erlaubt.

So wird der 26. Spieltag gespielt:

16. Mai 15:30 Uhr:

  • FC Augsburg - VfL Wolfsburg
  • Hoffenheim - Hertha BSC
  • RB Leipzig - SC Freiburg
  • Dortmund - Schalke 04
  • Düsseldorf - Paderborn

16. Mai 18:30 Uhr:

  • Frankfurt - Mönchengladbach 

17. Mai 15:30 Uhr:

  • Köln - Mainz 05

17. Mai 18 Uhr:

  • Union Berlin - FC Bayern München

18. Mai 20:30 Uhr:

  • Werder Bremen - Bayer Leverkusen

Hier geht es zum kompletten Spielplan der 1. Bundesliga

Hier geht es zum kompletten Spielplan der 2. Bundesliga

Hygienekonzept der DFL

Um eine Fortsetzung zu garantieren wurden zahlreiche Hygieneschutzmaßnahmen getroffen.

  • engmaschige und regelmäßige Testung der Spieler, die in der Vorwoche begonnen hat. Vor der Wiederaufnahme des Teamtrainings soll jeder Verein seine Spieler mindestens zweimal getestet haben, um neue Ansteckungen zu verhindern. Zwei negative Tests sind für Spieler Voraussetzung, um in den Trainingsbetrieb zurückkehren zu können.
  • auch Kontaktpersonen der Profis sollen freiwillig in größeren zeitlichen Abständen getestet werden. Alternativ können Personen, die dies nicht wollen, schriftlich jeden Kontakt dokumentieren.
  • wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss nicht automatisch die ganze Mannschaft in Quarantäne. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen (Dauertestung) könnten Spieler und Betreuer in die Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) eingeordnet werden, die «optional anzuwendende informatorische und kontaktreduzierende Maßnahmen» statt einer Gruppenquarantäne zur Folge hat. Die lokalen Gesundheitsämter entscheiden darüber.
  • rund um die Stadien sollen sich bei Spielen noch etwa 300 Personen befinden. Diese sollen etwa gleichmäßig auf die drei Zonen Innenraum, Tribüne und Stadiongelände verteilt werden.
  • die Aufenthalte in den Kabinen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Rituale wie das gemeinsame Einlaufen, Maskottchen oder Mannschaftsfotos entfallen.
  • alle Anwesenden - aktive Spieler und Schiedsrichter ausgenommen - sind im Stadion verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Spielbälle sollen vor und während des Spiels desinfiziert werden.
  • Spieler werden angehalten, sich in eine Quasi-Quarantäne zu begeben. Es sollen unter anderem keine Kontakte zur Nachbarschaft mehr geben, keine Besuche empfangen und keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden.
  • positive Corona-Fälle sollen nicht automatisch an die Presse gemeldet werden, da «Krankheitsverifizierung sowie die klare Dokumentation der vermutlichen Übertragungswege im Vordergrund stehen».
  • die DFL rät den Clubs, für einen «ausreichend großen Kader» für das Saisonfinale zu sorgen.