05.08.2009 | Sport Comeback von Schumacher noch nicht sicher

Michael Schumachers Sprecherin Sabine Kehm hat erneut darauf hingewiesen, dass die behandelnden Ärzte über eine Freigabe für die geplante Rückkehr des Formel-1-Rekordweltmeisters entscheiden werden.

Comeback von Schumacher noch nicht sicher
Michael Schumacher beim GP von Australien.
Michael Schumachers Sprecherin Sabine Kehm hat erneut darauf hingewiesen, dass die behandelnden Ärzte über eine Freigabe für die geplante Rückkehr des Formel-1-Rekordweltmeisters entscheiden werden.

«Michael arbeitet mit Vollgas an seinem Comeback, aber von Anfang an war klar, dass letztlich das Ergebnis der medizinischen Untersuchungen abgewartet werden muss. Das ist nichts Neues», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Ein Problem könnte gegebenenfalls Schumachers alte Nacken-Verletzung werden, die er sich im Februar bei einem Motorradsturz zugezogen hatte. Die Nackenmuskulatur wird in einem Formel-1-Rennwagen extremen Belastungen ausgesetzt. Sowohl Schumacher als auch Ferrari hatten bei der Comeback-Ankündigung darauf hingewiesen, dass der 40-Jährige erst die Medizin-Checks bestehen müsse. Erst dann könne er am 23. August für den verunglückten Felipe Massa im Ferrari beim Großen Preis von Europa antreten.

«Erst nach Abschluss aller Untersuchungen werden wir wissen, ob er fahren kann», hatte Schumacher-Arzt Johannes Peil in einem dpa- Interview am Wochenende ebenfalls schon betont. Der 40 Jahre alte siebenmalige Weltmeister trainiert derzeit mit zwei Physiotherapeuten der Sportklinik Bad Nauheim. Nach seinem ersten Test mit einem F2007 nach über einem Jahr sagte Schumacher, dass sein Genick etwas zwicke.

«Das müssen wir noch in den Griff kriegen. Denn die Gesundheit geht vor, das ist die klare Absprache mit Ferrari, und übrigens auch mit meiner Frau», erklärte er auf seiner Internetseite. Schumacher stellte gleichzeitig auch fest: «Aber es gilt: Ich habe die Herausforderung angenommen, und wie ihr wisst, liebe ich Herausforderungen.» (Quelle: Hamburg (dpa/lby))