14.02.2018 | Sport Doppelerfolg für deutsche Rodler bei Olympia: Gold und Bronze für Doppelsitzer

Es regnet erneut olympische Medaillen für die deutschen Rodler. Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Berchtesgaden gewinnen im Doppelsitzer Gold, Toni Eggert und Sascha Benecken holen Bronze.

  • <p>Erneuter Olympia-Erfolg für die deutschen Rodler. <strong>Tobias Wendl und Tobias Arlt </strong>aus Berchtesgaden gewinnen <strong>Gold </strong>im Doppelsitzer.</p>

    Erneuter Olympia-Erfolg für die deutschen Rodler. Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Berchtesgaden gewinnen Gold im Doppelsitzer.

    Foto: Michael Kappeler/dpa
  • <p>Der Bayern-Express konnte seinen Vorsprung aus dem 1. Lauf im zweiten Durchgang ins Ziel retten.</p>

    Der Bayern-Express konnte seinen Vorsprung aus dem 1. Lauf im zweiten Durchgang ins Ziel retten.

    Foto: Tobias Haase/dpa
  • <p><strong>Bronze </strong>sicherten sich&nbsp;<strong>Toni Eggert </strong>(rechts) und <strong>Sascha Benecken</strong>.</p>

    Bronze sicherten sich Toni Eggert (rechts) und Sascha Benecken.

    Foto: Michael Kappeler/dpa
  • <p>Es ist ein Überraschungserfolg für das Duo Tobias&nbsp;Wendl und Tobias Arlt (rechts). Eigentlich galten ihre Dauerrivalen Eggert/Benecken als Topfavoriten auf Gold.</p>

    Es ist ein Überraschungserfolg für das Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt (rechts). Eigentlich galten ihre Dauerrivalen Eggert/Benecken als Topfavoriten auf Gold.

    Foto: Michael Kappeler/dpa
  • <p>Wettgrinsen mit dem olympischen Maskottchen:&nbsp;Wendl und Arlt können freuen sich über ihr&nbsp;Gold-Glück.</p>

    Wettgrinsen mit dem olympischen Maskottchen: Wendl und Arlt können freuen sich über ihr Gold-Glück.

    Foto: Michael Kappeler/dpa

Das Rodel-Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt aus Berchtesgaden hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erneut Gold gewonnen. Ihre Dauerrivalen Toni Eggert und Sascha Benecken aus Suhl schaffen es mit der drittbesten Zeit ins Ziel und holen Bronze. Die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler sichern sich die Silbermedaille.

Der Bayern-Express aus Wendl und Arlt hatte bereits 2014 bei Olympaia in Sotschi triumphiert. Sie sind das dritte Paar nach Hans Rinn/Norbert Hahn (1976/1980) und den Österreichern Andreas Linger/Wolfgang Linger (2006/2010), das zweimal nacheinander Olympiasieger im Doppelsitzer wurde. Dabei galten dieses Mal die Weltmeister Eggert und Benecken als die großen Favoriten.

Bayern-Express rettet Vorsprung ins Ziel

Doch als es ernst wurde, waren die beiden Berchtesgadener da. Im ersten Lauf fuhren Wendl und Arlt Bestzeit und setzten sich mit einem Vorsprung von 0,071 Sekunden vor Penz und Fischler an die Spitze. Eggert und Benecken folgten mit einem Rückstand von 0,111 Sekunden auf ihre deutschen Rivalen auf dem Bronzerang. Im entscheidenden Durchgang reichte es trotz eines kleinen Fehlers kurz vor dem Ziel zum Sieg für Wendl und Arlt.

Deutsche Rodler bleiben in Südkorea das Maß aller Dinge

Die deutschen Rodler haben in den bisherigen Wettbewerben in Pyeongchang nach Bronze für Johannes Ludwig, Gold für Natalie Geisenberger und Silber für Dajana Eitberger bereits fünf Medaillen geholt. Auch im Teamwettbewerb gelten die Deutschen als Favoriten. Wendl/Arlt hatten schon in Sotschi zur erfolgreichen Mannschaft gehört und können am Donnerstag (15.2.) ihre vierte Goldmedaille holen.

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