08.08.2009 | Sport Freiburg kämpft um Pouplin-Einsatz gegen HSV

Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg kämpft bis zuletzt um den Einsatz von Stammtorhüter Simon Pouplin zum Saison-Auftakt gegen den Hamburger SV. «Die Chancen stehen 50:50», sagte SC-Trainer Robin Dutt vor dem Heimspiel am 9. August.

Freiburg kämpft um Pouplin-Einsatz gegen HSV
Der Einsatz von Freiburgs Torhüter Simon Pouplin (l) gegen den HSV ist ungewiss.
Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg kämpft bis zuletzt um den Einsatz von Stammtorhüter Simon Pouplin zum Saison-Auftakt gegen den Hamburger SV. «Die Chancen stehen 50:50», sagte SC-Trainer Robin Dutt vor dem Heimspiel am 9. August.

Der französische Fußball-Profi war nach neuntägiger Zwangspause wegen einer Schulterzerrung wieder ins Training eingestiegen. «Wenn Simon topfit ist, wird er selbstverständlich spielen», erklärte Dutt. Allerdings ist dies eher unwahrscheinlich. Stattdessen dürfte Reservekeeper Manuel Salz sein Bundesliga-Debüt geben.

Dutt freut sich vor der Begegnung mit den Norddeutschen vor allem auf das Wiedersehen mit den Ex-Freiburgern Dennis Aogo und Jonathan Pitroipa, die inzwischen beim HSV unter Vertrag stehen. «Sie haben einen klasse Weg gemacht. Vor allem Dennis hat eine tolle Entwicklung gemacht. Wir hoffen natürlich, dass die am Sonntag etwas stockt und erst danach wieder Fahrt aufnimmt», so Dutt. Trotz der 0:1-Heimpleite der Hamburger in der Europa-League-Qualifikation gegen den Randers FC sieht der SCF-Coach sein Team klar in der Außenseiter-Rolle. «Der HSV ist natürlich ein ganz schwerer Gegner. Wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um eine Chance zu haben.»

Im mit 24 000 Zuschauern ausverkauften badenova-Stadion dürfte Gäste-Trainer Bruno Labbadia auch wieder auf seine Stammformation setzen, nachdem das Experiment mit einer jungen B-Elf gegen Randers danebenging. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Torhüter Frank Rost, den eine Fersenblessur plagt. Wieder mit dabei sein kann Stürmer Paolo Guerrero nach seiner Knieverletzung.

Noch nicht für die Startelf eingeplant sind die beiden Millionen-Neuzugänge Marcus Berg und David Rozehnal. «Dafür sind sie nicht unbedingt vorgesehen, doch für eine gewisse Zeit können sie sich einbringen», sagte Labbadia. Vor dem Liga-Start hat der Coach große Vorfreude bei seinem Team ausgemacht. «Die Stimmung ist gut. Wir haben eine gute Harmonie in der Truppe. Die Mannschaft ist der absolute Gewinner der Vorbereitung», erklärte Labbadia. (Quelle: Freiburg (dpa/lby))