16.04.2009 | Sport Mainz 05: Angst vor dem eigenen Wohnzimmer

Vier Heimspiele in sieben Partiender Blick auf den Rest-Spielplan der 2. Fußball-Bundesliga treibt den Oberen beim FSV Mainz 05 die Sorgenfalten ins Gesicht. «Mit solch einer Heimbilanz ist noch keine Mannschaft aufgestiegen», weiß Manager Christian Heidel um die miserable Ausbeute des Tabellenzweiten.

Mainz 05: Angst vor dem eigenen Wohnzimmer
Der Mainzer Trainer Jörn Andersen will einen Heimsieg.
Vier Heimspiele in sieben Partiender Blick auf den Rest-Spielplan der 2. Fußball-Bundesliga treibt den Oberen beim FSV Mainz 05 die Sorgenfalten ins Gesicht.

«Mit solch einer Heimbilanz ist noch keine Mannschaft aufgestiegen», weiß Manager Christian Heidel um die miserable Ausbeute des Tabellenzweiten. Am 28. Spieltag ist am Bruchweg wieder einmal Zittern angesagt: Nun geht es gegen Rot Weiss Ahlen, und fast die halbe Liga hofft auf einen neuen Heim-Patzer im Aufstiegsrennen.

Nur 17 Punkte konnte der FSV in 13 Heimspielen einfahren, das ist eher die Bilanz eines Absteigers. Die letzte der bislang vier Heimpleiten setzte es beim 1:2 gegen Spitzenreiter SC Freiburgund Trainer Jörn Andersen ist seitdem Seelentröster. «Jetzt bin ich als Psychologe gefragt.» Die Angst vor dem eigenem Wohnzimmer lähmt sogar die Vorfreude auf das DFB-Pokal-Halbfinalezum Glück auswärts beim Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Dank der Mainzer Heim-Schwäche konnte Freiburg seine Mini-Krise von drei sieglosen Spielen beenden und hat im Saison-Endspurt bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz den Aufstieg selbst in der Hand. «Wir müssen den Ball flach halten», mahnt Coach Robin Dutt vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt. In der Überholspur will nach vier Siegen in Serie Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg bleiben. «Jetzt sind noch zwei Mannschaften vor uns», sagte «Club»- Torhüter Raphael Schäfer und hofft vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli auf eine Fortsetzung der Aufholjagd.

Drei Niederlagen setzte es für Greuther Fürth in den letzten vier Partien, im Kampf gegen den unschönen Beinamen «Die Unaufsteigbaren» kommt der Gang zum «Schlusslicht» SV Wehen Wiesbaden gerade recht. «Wir müssen aus der neuen Tabellensituation heraus einen Ansatz finden, wieder erfolgreich zu sein», meinte Trainer Benno Möhlmann auf der Suche nach einem neuen Motivations-Ansatz. Punktgleich mit Fürth will der 1. FC Kaiserslautern beim TSV 1860 München weiter Boden im Aufstiegsrennen gutmachen. Auf die Aufstiegsränge schielen auch die Verfolger Alemannia Aachen (daheim gegen den FSV Frankfurt) und MSV Duisburg (daheim gegen TuS Koblenz).

Auch im Tabellenkeller geht es am 28. Spieltag hoch her: Beim FC Augsburg gibt Jos Luhukay gegen den VfL Osnabrück seinen Einstand als Trainer der Schwaben. «Die aktuelle Situation schreckt mich nicht ab», sagt er. Nach zuletzt zwei Siegen ist beim FC Hansa Rostock wieder Land in Sicht. «Es ist erst der Anfang gemacht. Die nächsten Schritte müssen jetzt folgen», fordert Trainer Andreas Zachhuber vor der Partie gegen Rot-Weiß Oberhausen. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - München ) (Quelle: )