08.10.2019 | Sport München Marathon - alles Wissenswerte zum Running-Event 2019

München ist eine Stadt, die sich sehen lassen kann - und auch ihre Jogging-Events. Lust auf einen Marathon in der bayerischen Landeshauptstadt? Wir haben alle Infos!

München ist eine Stadt, die sich sehen lassen kann. Sucht jemand nach Sightseeing Anlaufstellen, strahlt die Frauenkirche als einzigartiges Bauwerk hervor. Wenn es darum geht, den Stress des Alltags bei einem leckeren Bierchen zu vergessen, dann reißt euch das Münchner Oktoberfest in seinen Bann. Ob Gastronomie, Shopping oder Freizeit – hier kommt jedermann auf seine Kosten. Für all diejenigen, die sich gerne sportlich betätigen, nach Herausforderungen suchen und somit unbedingt an einem Lauf teilnehmen möchten, ist der Münchner Marathon im Jahr 2019 zum 34. Mal das Highlight.

Die Marathonstrecke

Wir schreiben das Jahr 1921 – Bei der olympischen Laufdisziplin der Leichtathleten wird die Streckenlänge für einen Marathon auf genau 42, 195 km festgelegt. Die Münchner Marathonstrecke richtet sich daher ebenfalls an dieser Länge. 42,195km durch München bedeutet, dass die wunderschönen Sightseeing Highlights abgelaufen werden. Sicherlich immer wieder eine Besonderheit für alle Läuferinnen und Läufer, die sich vom Olympiapark durch die Leopoldstraße bis hin zur Bayrischen Staatsoper und dann in das Ziel in der Ludwigstraße kämpfen. Für die Strecke im Jahr 2019 haben sich die Veranstalter etwas Neues überlegt. Denn es soll nicht langweilig werden, wenn es wieder einmal heißt: München starte seinen Marathon. Somit wurde nun der Viktualienmarkt in die Laufstrecke integriert. Hier können die gespannten Zuschauer die Läuferinnen und Läufer anfeuern, bevor diese das Olympiastadion betreten.

Besonders schön gestaltet ist der Einlauf ins Ziel: Die Läuferinnen und Läufer werden auf den letzten 300 Metern von einer einzigartigen Inszenierung begleitet. Von Licht über Nebel bis hin zu eindrucksvoller Musik, die jedermann in Staunen versetzt. Wundervoll durchdacht ist der Einlauf ins Ziel, bei dem alle Läufer von den Zuschauern bejubelt werden.


Weitere Strecken stehen bereit

Wer sich nicht gleich einen ganzen Marathon zutraut, der kann auch eine der anderen Laufstrecken für sich nutzen. So gibt es den Halbmarathon, der auf einer Strecke von 21,097 km beschränkt ist. In diesem Jahr starten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Halbmarathon im Englischen Garten. Um 13:30 Uhr heißt es dann: Auf die Plätze, fertig und los! 

Wer sich eher als Teamsportler sieht, der kann an der Marathonstaffel im 4er Team teilnehmen. Was ihr dazu braucht? 3 weitere Läuferinnen und Läufer, die gerne einmal dieses Event mit euch durchlaufen möchten. Die Strecken, welche jeder einzelne Läufer zu bewältigen hat, sind aufgeteilt. So könnt ihr untereinander festlegen, wer wie weit laufen möchte. Für den ersten Läufer heißt es, eine Strecke von 11,2 km zurückzulegen. Überreicht wird die Staffel in der Thiemenstraße. Hie startet Läufer oder Läuferin Nummer 2, für eine Strecke von 10km. Folgend muss Läufer Nummer 3 eine Strecke von 5,7 km bewältigen und Läufer Nummer 4 15,3km. 

Eine Besonderheit bei diesem Staffellauf: Auch wenn ihr alle getrennt eure Strecken laufen müsst, könnt ihr gemeinsam durchs Ziel gehen. Hierzu warte Ihr einfach auf Läufer Nummer 4 in der Spiridon-Louis-Ring. Gemeinsam durchs Ziel laufen, die Freude zu spüren und vielleicht einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattern – das ist das Ziel aller Staffelläufer.

Der Münchner Marathon setzt sich für jedermann ein. So gibt es auch dieses Jahr wieder einen barrierefreien 10 km-Lauf. Damit Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz Handicap die Strecke problemlos meistern, setzen sich BSV und die Stadt München für eine besonders flache Strecke ein. Es gibt keine Stufen oder Kanten, die mit einem Rollstuhl nur schwer überwunden werden können. So ist es euch möglich, mit jeder Behinderung, an diesem Lauf teilzunehmen.
Eine Teilnahme mit Prothese sowie der Doppellauf für sehbehinderte Menschen mit ihrer Laufbegleitung ist ebenfalls erwünscht.

Alle Sponsoren auf einen Blick
Die meisten Menschen kennen den Münchner Marathon unter dem Namen GENERALI Marathon. Daraus ergibt sich, wer der Hauptsponsor des Laufes ist. Generali ist ein Versicherungsunternehmen sowie eine Aktiengesellschaft, die sich durch Versicherungen einen Namen in Deutschland gemacht hat. Den Hauptsitz hat dieser Gigant in München, was erklärt, weshalb der Münchner Marathon von Generali gesponsort wird.
Das Versicherungsunternehmen setzt sich für seinen Kunden ein. Wenn es um den Beruf und das Alter geht, bei Gesundheit oder Pflege, Recht und Haftung aber auch Haus und Wohnen sowie LFZ oder Reisen – all dies sind Gebiete, auf denen ihr mit eurer Versicherung durch Generali Rückhalt erfahren. 

Im Fokus der Versicherung steht, die Menschen dazu zu animieren, sich sportlich zu betätigen. Wer regelmäßig Sport treibt, der kann das Risiko für zahlreiche Erkrankungen senken, fühlt sich besser und ist ausgeglichener. Sport trägt nicht nur dazu bei, dass es uns besser geht, sondern auch, dass das Versicherungssystem aufatmen kann. Eine Zusammenarbeit von Generali und den Veranstaltern das Münchener Marathons ist daher eine logische Konsequenz.

Doch nicht nur Generali setzt sich für die sportliche Betätigung der Menschen ein. Ebenso sind zahlreich weitere Sponsoren angetreten, um die Stadt München für einen Tag zum Marathonhighlight umzurüsten. So zahlen BMW, der Flughafen München, Optimum Nutrition, Unleash your nature und zahlreiche weitere große Namen zu den Sponsoren im Jahr 2019. Das Aufgebot der Unterstützer lässt ein großes Spektakel erwarten.

So könnt ihr teilnehmen
Ihr habt genug gelesen, seid Feuer und Flamme, sodass ihr selbst am München Marathon teilnehmen möchten? Alles was ihr hierzu wissen müssen, von den Anmeldegebühren bis hin zum Erhalt eurer Startnummer, wird im Folgenden erklärt.

Die Anmeldung
Die Anmeldung beim Marathon könnt ihr ganz einfach per Online-Formular ausfüllen. Am Sonntag, den 29. September 2019, um 23:59 Uhr ist jedoch Schluss. Anmeldungen können nach diesem Zeitpunkt nicht mehr angenommen werden. Daher sollet ihr euch unbedingt innerhalb der nächsten Tage entscheiden, ob auch ihr einen Teil dieses faszinierenden Laufgefühls für euch mitnehmen wollt.
Es gibt zwei Voraussetzungen, um an den Läufen teilnehmen zu können: Es gibt ein Mindestalter, das ihr erreicht haben müsst und eine Anmeldegebühr muss entrichtet werden.

Beim Marathon müsst ihr mindestes 18 Jahre alt sein und eine Gebühr von 98 € zahlen. Der Halbmarathon kann auch schon von Jugendlichen ab 16 Jahren gelaufen werden. Die Kosten hierfür belaufen sich aktuell auf 63 Euro. Für den 10km Lauf müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens 10 Jahre alt sein. Die Kosten stehen aktuell mit 40 Euro festen. Zu beachten ist, dass der 10km Lauf ebenfalls barrierefrei ist. Wer sich als Läufer mit Behinderung für diesen lauf anmeldet, kann von einer vergünstigten Anmeldegebühr profitieren. Sie kostet lediglich 25 Euro.
Die Marathonstaffel kann ebenfalls ab 10 Jahren gelaufen werden. Die Anmeldegebühr für alle vier Teilnehmer gesamt beträgt 180 Euro.

Wofür fallen Kosten an?
In diesen Kosten ist jedoch nicht nur die Anmeldung zum Laufen enthalten. Eher ist eine Gebühr für die Zeitmessung berücksichtigt und auch die Startnummer. In der Startnummer ist allerdings kein zusätzlicher Transponder integriert. Dies sollte im Vorfeld beachtet werden. Die Zeitmessung erfolgt daher ausschließlich über die Startnummer, welche von euch auf Brusthöhe und mittels Sicherheitsnadeln, anzubringen ist. An Start und Ziel befinden sich auf dem Boden sogenannte Kontrollmatten. Diese tracken die effektive Laufzeit. Ein möglichst präzises Ergebnis ist damit möglich.

Doch die Anmeldung beim Lauf hält weitere Überraschungen für euch bereit. So erhaltet ihr durch die Anmeldung auch einen kostenlosen GMM Starterbag, der mit großartigen Giveaways einhergeht.
Oftmals wird auch der Pacemaker-Service für Marathon, Halbmarathon und 10 KM-Lauf erwähnt. Wer noch nie an einem solchen Lauf teilgenommen hat, fragt sich sicherlich, was denn nun ein Pacemaker ist. Ganz einfach: Es handelt sich dabei um eine Person, die dafür sorgt, dass ein gewisses Wettkampftempo eingehalten wird. Der Pacemaker geht nicht selbst an den Start, um einen der vorderen Plätze zu belegen. Vielmehr geht es darum, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren, Bestleistungen zu erbringen. Psychologisch konnte dieser Effekt bereits mehrfach nachgewiesen werden. Somit profitieret ihr beim Laufen von diesem nützlichen Service.

Damit ihr unterwegs keine Mangelerscheinungen oder eine Dehydration erfahrt, gibt es immer wieder Stopps. Hier stärkt ihr euch kostenfrei. Zudem könnt ihr euch am Ziel erneut mit Verpflegung eindecken. Bei kühler Witterung erwartet euch am Ziel auch eine Wärmefolie, die sofort ein angenehmes Gefühl verleiht.

Nach dem Lauf soll es sicherlich frisch weitergehen. Daher stehen für alle Läuferinnen und Läufer Duschen sowie Umkleidekabinen zur Verfügung. Anschließend erwartet euch eine Physiotherapie. Diese unterstützt euch bei einer optimalen Regeneration nach dem extrem anstrengenden Lauf. Neben einfachen Dehnübungen hilft der Physiotherapeut auch dabei, Blockaden zu lösen. Am nächsten Tag leidet ihr somit nicht allzu sehr an den Folgen dieser immensen Belastung für den Körper.

Die passende Ausrüstung
Wenn ihr an den Start gehen wollen, dann dürfen zwei Dinge im Vorfeld nicht zu kurz kommen. Neben der perfekten Vorbereitung durch Training, Ernährung sowie Physiotherapie müssen Laufschuhe und Laufbekleidung gewählt werden. Doch wie entscheidet ihr euch für die perfekte Laufbekleidung? Was zeichnet einen guten Schuh aus?

Oftmals liest man von den „guten Laufschuhen“ oder „qualitativ hochwertigen Laufschuhen“. Ein guter Laufschuh existiert so pauschal allerdings nicht. Denn jeder Laufschuh kann perfekt für euch sein oder eben nicht. Laufschuhe sind Produkte, die perfekt auf die Eigenschaften des Läufers oder der Läuferin abgestimmt werden müssen. Hierzu gehört das Gewicht des Läufers aber auch die Fußform, der Laufstil sowie der Trainingsstatus.
Je schwerer der Träger oder die Trägerin des Schuhs ist, desto mehr Dämpfungselemente sollten im Schuh verbaut sein. Schließlich wirken bei jedem Schritt immense Stoßenergie auf die Gelenke des Beins ein. Wenn diese nicht durch den Schuh gedämpft werden können, kann es zu Verletzungen sowie langsam schleichendem Verschleiß der Gelenke kommen. Schwere Läuferinnen und Läufer sollten daher einen dämpfenden, aber auch unterstützenden Schuh wählen.
Leichte Läuferinnen und Läufer können auf leichte Schuhe zurückgreifen, die sehr flexibel in der Sohlengestaltung sind. Wer selbst nicht viel Gewicht mitbringt, benötigt zwar keine hohe Dämpfung, jedoch eine stabile Fußhaltung. Daher sollten die Bereiche um das Fußgelenk dennoch verstärkt sein. Die schützen den Fuß vor dem Abknicken auf unebenem Gelände.

Diese Stabilisierung ist besonders wichtig, wenn keine perfekt Fußform vorliegt. Da kaum ein Mensch dieser Welt eine optimal ergonomische Fußform vorweisen kann, ist die Stabilisierung sowie Korrektur einer Fehlstellung absolutes Muss-Kriterium für einen „guten“ Laufschuh. Lasst euch vor dem Kauf eines Schuhs unbedingt von eurem Orthopäden beraten. Er kann euch genau sagen, ob ihr über das typische Bild der Knickfüße, Senk- oder Plattfüße oder Spreizfüße verfügt. Je nachdem, zu welchem Urteil der Experte kommt, kann auch der Schuh gewählt werden.

Zu guter Letzt kommt es noch auf die Qualität der Herstellung des Schuhs an. Ein Laufschuh kann grundlegend in fünf Teile zerlegt werden. Die Zwischensohle / Die Dämpfung des Laufschuhs

  • Die Außensohle
  • Das Obermaterial
  • Die Fersenkappe
  • Optional: Die Stütze im Laufschuh

Beim Kauf des Schuhs solltet ihr unbedingt darauf achten, dass diese Bereiche aus einem stabilen Material gefertigt sind. Zwar sollte ein dicker Stoff vorhanden sein, doch dieser muss über Luftlöcher verfügen. So ist ein angenehmes Klima im Schuh, mit ausreichender Belüftung, sichergestellt. Zudem sollten alle Nähte festsitzen. Lösen sich diese beim Laufen, geht euch er Halt im Schuh schnell verloren.

Das Wetter in München
Schaut man sich die Wetterprognosen für den Oktober in München an, fällt auf, dass keine heißen Sonntage mehr prognostiziert sind. Die Höchsttemperaturen werden auf circa 14 Grad Celsius festgelegt. In Anbetracht dessen, stellt sich die Frage, wie ihr eure Laufkleidung auswählen solltet. Denn wenn es beim Laufen kalt wird, droht schnell eine Unterkühlung.
Im Spätsommer und Herbst sollten Läuferinnen und Läufer auf Laufbekleidung vertrauen, die sich perfekt an die Gegebenheiten anpasst. Bei diesen Witterungsverhältnissen ist es sehr wichtig, dass eure Kleidung atmungsaktiv ist. Die Ärmel sowie die Hosenbeine sollten lang gewählt werden. Dennoch darf der Körper nicht überhitzen, weswegen besonders die Achseln mit Lüftungsvorkehrungen versehen sein sollten. Dies ermöglicht es euch, immer die perfekte Körpertemperatur zu halten.

Zudem sollte es sich um einen Stoff handeln, der gut mit Feuchtigkeit umgehen kann. Hochwertige Materialien transportieren den Schweiß innerhalb kurzer Zeit nach außen. Dies sorgt dafür, dass euch Feuchtigkeit bei einem kalten Luftzug nicht zum Frieren bringt. Im Handumdrehen könnt ihr euch mit verschwitzter Kleidung und kühlen Temperaturen erkälten. Gut geeignet ist ein Mesh-Stoff. Dieser ist voller Poren, die das Transpirieren zulassen und genug Luft in das Innere der Kleidung eintragen.

 Außerdem sollte das Material aber dafür sorgen, dass kalter Wind nicht einfach durch eure Kleidung durchziehen kann. Eine besondere Windjacke schützt euren Körper vor Wind und Regen. Wenn die Temperaturen unterhalb der 10 Grad Celsius liegen, solltet ihr auch über eine Kopfbedeckung nachdenken. Stirnbänder oder Mützen sorgen dafür, dass die Ohren nicht auskühlen, was zumeist sehr schmerzhaft sein kann.