16.04.2009 | Sport Platini zufrieden mit EM-Vorbereitungen in Polen

UEFA-Präsident Michel Platini hat sich bei einem Kontrollbesuch in Polen zufrieden über den Verlauf der Vorbereitungen auf die EURO 2012 gezeigt. Er sehe «kein einziges großes Problem», sagte der Franzose in Warschau.

Platini zufrieden mit EM-Vorbereitungen in Polen
UEFA-Präsident Michel Platini zeigt sich mit den EM-Vorbereitungen in Polen zufrieden.
UEFA-Präsident Michel Platini hat sich bei einem Kontrollbesuch in Polen zufrieden über den Verlauf der Vorbereitungen auf die EURO 2012 gezeigt. Er sehe «kein einziges großes Problem», sagte der Franzose in Warschau.

Platini gratulierte der Regierung und dem polnischen Fußballverband PZPN zu den Fortschritten und rief zur Fortsetzung der Bemühungen auf. Die EURO 2012 werde ein Erfolg, sagte er. Die polnischen Bewerber-Städte sollten allerdings zügiger Verträge mit Hotels unterzeichnen, mahnte der UEFA-Chef. Sportminister Miroslaw Drzewiecki versicherte, beim Stadionbau sei sein Land «im Zeitplan». Platini hatte unter anderem die Baustelle das National-Stadions in Warschau inspiziert.

Der Vorsitzende des polnischen Fußballverbandes, Grzegorz Lato, sagte den Journalisten, UEFA-Vertreter hätten sich besonders für Autobahn-Baupläne, darunter die Verbindung Deutschlands mit Warschau, interessiert. Das dünne Straßennetz gilt als ein Engpass bei Reisen durch das mitteleuropäische Land.

Im Vergleich zum umstrittenen Co-Gastgeber Ukraine sieht der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) die Polen vorn. Polen befinde sich dank internationaler Hilfe in besserer Situation, so Platini. Der Sportgeist sei in beiden Ländern aber «gleichstark». Am 13. Mai will die UEFA in Bukarest bekanntgeben, welche und wie viele (mindestens sechs, maximal acht) Austragungsorte zum Zuge kommen.

Wie Lato betonte, dürfen sich alle sechs polnischen Bewerber- Städte (Warschau, Krakau, Posen, Danzig, Chorzow und Breslau) gleiche Hoffnungen auf die Ausrichtung von EM-Spielen machen. Nach einem Bericht der Zeitung «Dziennik» gehen Polens Behörden davon aus, dass wegen der schweren Wirtschaftskrise nicht alle ukrainischen Standorte rechtzeitig spielbereit sein würden. In diesem Fall wollten polnische Städte als EM-Gastgeber einspringen, hieß es im Blatt. Platini wies diese Spekulationen zurück.

Polen und die Ukraine hatten vor zwei Jahren den Zuschlag für die gemeinsame Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 erhalten. In der Vergangenheit waren beide Länder wegen schleppender Bauarbeiten wiederholt kritisiert worden. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - Warschau ) (Quelle: )