06.04.2009 | Sport Showdown in Hannover - doppelte Freude in Berlin

Während die Berliner Eisbären vor dem großen DEL-Finish erstmal durchschnaufen können, kommt es im Kampf um den Final- Einzug zwischen Hannover und Düsseldorf zum Showdown.

Showdown in Hannover - doppelte Freude in Berlin
Die Berliner Spieler jubeln nach dem Tor zur 5:4 Führung.
Während die Berliner Eisbären vor dem großen DEL-Finish erstmal durchschnaufen können, kommt es im Kampf um den Final- Einzug zwischen Hannover und Düsseldorf zum Showdown.

Mit einem 4:3- Sieg nach Verlängerung haben die DEG Metro Stars in der «Best of Five»-Serie ein alles entscheidendes fünftes Duell erzwungen und den Niedersachsen den vorzeitigen Finaleinzug vermasselt. «Wir haben das Spiel schon abgehakt und greifen am Dienstag wieder an», kündigte Scorpions-Trainer Hans Zach nach der Pleite an.

Auch Düsseldorfs Coach Harold Kreis blieb vor dem Gastspiel in Hannover, wo die DEG in den bisherigen drei Saison-Duellen klar verloren und dabei 17 Gegentore kassiert hat, zuversichtlich: «Mit diesem verdienten Sieg werden wir gestärkt nach Hannover reisen. Jetzt gibt es ein 'Best of One', noch ist nichts entschieden». Adam Courchaine, Rekord-Torschütze in den Playoffs und auch zweimal erfolgreich, sagte: «Wir haben einen großen Kampf hingelegt, so muss das auch am Dienstag sein.»

Den Scorpions dürften neben den Düsseldorfern auch die eigenen Fans Kopfzerbrechen bereiten, die in den bisherigen Halbfinal-Duellen die TUI-Arena nicht einmal zur Hälfte füllten. «Es wäre fantastisch, wenn uns so viele Fans wie möglich unterstützen, damit wir wieder Vollgas geben können», warb Stürmer Nikolaus Mondt bei den Scorpions- Anhängern um einen regeren Besuch als zuletzt. Coach Zach, der schon mehrfach die Ticket-Politik des Clubs angeprangert hatte, blieb eher pragmatisch und stellte nur das Sportliche heraus: «Egal, wie viele Zuschauer da sind, Eishockey ist kein Wunschkonzert.»

Zuschauermangel ist in Berlin momentan ein Fremdwort. Auch sportlich schwimmen die Eisbären nach dem 6:4-Sieg über die Adler Mannheim und dem vorzeitigen Einzug ins Finale auf der Erfolgswelle. «Die Mannschaft hat enorm viel Charakter gezeigt und hohe moralische Qualitäten bewiesen», unterstrich Trainer Don Jackson, der sein Team vor der Finalserie in der dann wieder prall gefüllten O2 World am Berliner Ostbahnhof in Ruhe vorbereiten kann.

In Mannheim ist die Enttäuschung nach dem Halbfinal-Aus derweil groß. Dennoch musste Teal Fowler, der den Trainerjob erst vor den Playoffs von Dave King übernommen hatte, eingestehen: «Die Eisbären waren läuferisch einfach besser. Das war letztendlich der entscheidende Unterschied.» (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - Berlin ) (Quelle: )