02.07.2021 | Nachrichten Tierheime schlagen Alarm: Immer mehr geben Tiere nach Lockdown ab

Im Corona Lockdown haben sich viele Menschen Haustiere geholt. Durch Home Office hatten die Menschen mehr Zeit für die Tiere. Das ändert sich jetzt. Dier Tierschutzbund schlägt Alarm.

Foto: Marcus Brandt/dpa

Weiches Fell. Feuchte Hundenasen und das beruhigende Schnurren der Katze. Viele Menschen haben sich während des langen Corona Lockdown Haustiere gekauft. Entweder aus dem Tierheim oder vom Züchter. Die Zeit war da und viele konnten sich Zuhause um die Vierbeiner kümmern.
Das ändert sich jetzt wieder, die Tierheime sind überfüllt und schlagen Alarm. 

Warum werden die Tiere abgegeben?

Die Menschen merken, dass Tiere mehr Zeit und Kraft in Anspruch nehmen als gedacht. Sie sind schlicht überfordert mit den Tiere. Auch gerade jetzt im Sommer und zur Ferienzeit merken viele, dass Urlaub mit Tier doch nicht so einfach vereinbar ist, wie gedacht.

Wie ist die Lage in den Tierheimen?

Die Tierheime warnen vor Überfüllung. Manche mussten schon einen Stopp verhängen. Mehr Tiere konnten also nicht mehr aufgenommen werden. Die davor entspannte Lage in den Tierheimen schlägt also um. Waren sie davor fast leer, füllen sich die Zwinger jetzt wieder.

Tierschützer appellieren: Wer sich ein Tier zulegt, muss sich immer auch den Konsequenzen bewusst sein. Denn egal, ob es eine Katze, ein Hund oder ein Wellensittich ist - wer ein Tier aufnimmt, hat auch die Verantwortung dafür.