12.07.2018 | Welt Höhlen-Rettung im Video: Taucher zeigen, wie das Wunder in Thailand glückte

Nach der glücklichen Rettung der Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand machen sich die internationalen Helfer jetzt wieder auf den Weg nach Hause. Wie sie zusammen mit den Tauchern der thailändischen Marine die Jungs und ihren Trainer befreit haben, zeigen die Retter jetzt eindrucksvoll in diesem Video.

Nach der glücklichen Rettung der Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand machen sich die internationalen Helfer jetzt wieder auf den Weg nach Hause. Wie sie zusammen mit den Tauchern der thailändischen Marine die Jungs und ihren Trainer befreit haben, zeigen die Retter jetzt eindrucksvoll ihren Höhleneinsatz in einem Video.

Von den mehr als einem Dutzend Spezialtauchern aus Australien, Großbritannien und anderen Ländern traten viele am Donnerstag (12.07.) die Heimreise an. Die thailändischen Marinetaucher verabschiedeten sich.

Erste Fotos nach Rettungeinsatz:

Die letzten von insgesamt zwölf Jungen und der Trainer hatten am Dienstagabend aus der Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden des Landes befreit werden können. Sie liegen jetzt alle zur Beobachtung im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai. Nach Angaben der Ärzte geht es ihnen gut.

Happy End nach 17 Tagen Bangen

Das Team war bei einem Ausflug in die Höhle von Wassermassen überrascht worden. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison mit heftigen Regenfällen. Erst nach 17 Tagen kamen die letzten frei. In dem Video ist zu sehen, wie Retter mit ihren Schützlingen auf dem Weg aus der überfluteten Höhle sind. Vom eigentlichen Taucheinsatz mit den Kindern gab es zunächst aber weiterhin keine Bilder.

Höhle soll zum Museum werden

Nach Angaben der Behörden wird jetzt darüber nachgedacht, in der Höhle eine Art Museum zur Erinnerung an die spektakuläre Rettung einzurichten. Die Tourismus-Verantwortlichen der Region an der Grenze zu Myanmar hoffen darauf, dass auch Urlauber aus dem Ausland kommen werden. Bei der spektakulären Rettungsaktion hatten Menschen rund um die Welt mitgefiebert.

Chronologie des Höhlen-Dramas in Thailand

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	<strong>23. Juni 2018 – Der Tag des Verschwindens</strong></p><p>
	Am Samstag nach ihrem Fußball-Training nimmt das Drama in Thailand&nbsp;seinen Lauf. Zwölf Teenager und&nbsp;ihr 25-jähriger Trainer verschwinden im Norden des Landes.</p></center>

    23. Juni 2018 – Der Tag des Verschwindens

    Am Samstag nach ihrem Fußball-Training nimmt das Drama in Thailand seinen Lauf. Zwölf Teenager und ihr 25-jähriger Trainer verschwinden im Norden des Landes.

    Foto: Ekkapol Janthawong/Facebook
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	<strong>23. Juni 2018&nbsp;–&nbsp;Der Tag des Verschwindens</strong></p><p>
	Das Team klettert&nbsp;in die Tham-Luang-Höhle und wird von einer Sturzflut überrascht.&nbsp;In der Nähe werden Fahrräder, Fußballschuhe und Rucksäcke gefunden.</p><figure></figure></center>

    23. Juni 2018 – Der Tag des Verschwindens

    Das Team klettert in die Tham-Luang-Höhle und wird von einer Sturzflut überrascht. In der Nähe werden Fahrräder, Fußballschuhe und Rucksäcke gefunden.

    Foto: Tassanee Vejpongsa/AP/dpa
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	<strong>24. Juni&nbsp;</strong><strong>– Eintreffen der Suchteams</strong></p><p>
	Retter nehmen die Suche nach&nbsp;den eingeschlossen Jungen auf. Sie sammeln sich&nbsp;am Eingang der Tropfsteinhöhle.</p></center>

    24. Juni – Eintreffen der Suchteams

    Retter nehmen die Suche nach den eingeschlossen Jungen auf. Sie sammeln sich am Eingang der Tropfsteinhöhle.

    Foto: Uncredited/TPBS/AP/dpa
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	<strong>26. Juni&nbsp;– Eltern hoffen auf Wunder&nbsp;</strong></p><p>
	Immer mehr Angehörige der Fußball-Jungs treffen am Unglücksort ein. In einem Zelt, das für sie aufgebaut wurde, versammeln sich Eltern und Geschwister. Dort werden sie von den&nbsp;Suchteams&nbsp;über das Vorgehen informiert.</p></center>

    26. Juni – Eltern hoffen auf Wunder 

    Immer mehr Angehörige der Fußball-Jungs treffen am Unglücksort ein. In einem Zelt, das für sie aufgebaut wurde, versammeln sich Eltern und Geschwister. Dort werden sie von den Suchteams über das Vorgehen informiert.

    Foto: Tassanee Vejpongsa/AP/dpa
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	<strong>28. Juni&nbsp;– Komplikationen bei der Suche</strong>&nbsp;</p><p>
	Die Suche wird durch starken Regen behindert. Und je länger die Suche dauert, desto mehr Optionen loten die&nbsp;Rettungsteams aus. Sie arrangieren Schläuche, mit denen Wasser aus der Tropfsteinhöhle gepumpt werden soll.</p></center>

    28. Juni – Komplikationen bei der Suche 

    Die Suche wird durch starken Regen behindert. Und je länger die Suche dauert, desto mehr Optionen loten die Rettungsteams aus. Sie arrangieren Schläuche, mit denen Wasser aus der Tropfsteinhöhle gepumpt werden soll.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>2. Juli&nbsp;– Vermisste lebend gefunden</strong></p><p>
	Die thailändischen Navy Seals schaffen den Durchbruch: Sie finden die&nbsp;vermissten Jugendfußballer und ihren Trainer nach neun Tagen lebend in der Höhle.</p></center>

    2. Juli – Vermisste lebend gefunden

    Die thailändischen Navy Seals schaffen den Durchbruch: Sie finden die vermissten Jugendfußballer und ihren Trainer nach neun Tagen lebend in der Höhle.

    Foto: Thai Navy Seals/XinHua/dpa
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	<strong>2. Juli&nbsp;–&nbsp;Vermisste lebend gefunden</strong></p><p>
	Die Erleichterung bei den&nbsp;Familienangehörigen ist riesig. Nach über einer Woche steht fest, die Jugendlichen in der Höhle sind am Leben.</p></center>

    2. Juli – Vermisste lebend gefunden

    Die Erleichterung bei den Familienangehörigen ist riesig. Nach über einer Woche steht fest, die Jugendlichen in der Höhle sind am Leben.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>6. Juli&nbsp;</strong><strong>– Taucher stirbt</strong></p><p>&nbsp;Noch bevor&nbsp;die Rettung der Jugendlichen startet, kommt ein Taucher ums Leben. Er war ein Ex-Angehöriger der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals. Er&nbsp;hatte versucht, Sauerstoffbehälter in der Höhle zu platzieren und verlor&nbsp;auf dem Rückweg das Bewusstsein.</p></center>

    6. Juli – Taucher stirbt

     Noch bevor die Rettung der Jugendlichen startet, kommt ein Taucher ums Leben. Er war ein Ex-Angehöriger der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals. Er hatte versucht, Sauerstoffbehälter in der Höhle zu platzieren und verlor auf dem Rückweg das Bewusstsein.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>8. Juli&nbsp;</strong><strong>– Start der Rettung</strong></p><p><strong></strong>Taucher der Marine machen sich&nbsp;mit Sauerstoff-Flaschen auf den Weg, um die&nbsp;zwölf Jungen und&nbsp;ihren Trainer rauszuholen. Die Regierung teilte mit, dass die Rettungsaktion beginnt.</p></center>

    8. Juli – Start der Rettung

    Taucher der Marine machen sich mit Sauerstoff-Flaschen auf den Weg, um die zwölf Jungen und ihren Trainer rauszuholen. Die Regierung teilte mit, dass die Rettungsaktion beginnt.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>8. Juli – Start der Rettung</strong></p><p>
	"Wir, Thai- und internationale Teams schließen uns zusammen, um die Jungen nach Hause zu bringen!" Mit dieser Botschaft beginnt&nbsp;in den Morgenstunden die Rettungsaktion.</p></center>

    8. Juli – Start der Rettung

    "Wir, Thai- und internationale Teams schließen uns zusammen, um die Jungen nach Hause zu bringen!" Mit dieser Botschaft beginnt in den Morgenstunden die Rettungsaktion.

    Foto: Uncredited/Thai Navy SEAL Facebook Page/dpa
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	<strong>8. Juli&nbsp;</strong><strong>– Erste vier Jungen gerettet</strong></p><p>
	<strong></strong>Noch am selben Tag vermelden die&nbsp;Rettungskräfte den ersten Erfolg.&nbsp;Vier der eingeschlossenen Jungen können nach 15 Tagen Höhlen-Gefangenschaft gerettet werden.</p></center>

    8. Juli – Erste vier Jungen gerettet

    Noch am selben Tag vermelden die Rettungskräfte den ersten Erfolg. Vier der eingeschlossenen Jungen können nach 15 Tagen Höhlen-Gefangenschaft gerettet werden.

    Foto: Uncredited/Chiang Rai Public Relations Office/AP/dpa
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	<strong>8. Juli – Gerettete ins Krankenhaus gebracht</strong>
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	<strong></strong>Einen der Jungen tragen sie hier auf einer Liege aus der Höhle, um ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Die Ärzte teilen mit, dass es den&nbsp;Geretteten den Umständen entsprechend gut gehe.
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    8. Juli – Gerettete ins Krankenhaus gebracht

    Einen der Jungen tragen sie hier auf einer Liege aus der Höhle, um ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Die Ärzte teilen mit, dass es den Geretteten den Umständen entsprechend gut gehe.

    Foto: Chiang Rai PR office/Xinhua/dpa
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	<strong>9. Juli&nbsp;– Zweiter&nbsp;</strong><strong>Rettungsaktion beginnt</strong>&nbsp;</p><p>Rettungstaucher machen sich erneut auf den Weg in die Höhle, um&nbsp;weitere Jugendliche zu befreien. Auch die medizinischen Kräfte stehen bereit, um die Geretteten mit einem&nbsp;Helikopter sofort ins Krankenhaus bringen zu können.</p></center>

    9. Juli – Zweiter Rettungsaktion beginnt 

    Rettungstaucher machen sich erneut auf den Weg in die Höhle, um weitere Jugendliche zu befreien. Auch die medizinischen Kräfte stehen bereit, um die Geretteten mit einem Helikopter sofort ins Krankenhaus bringen zu können.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>9. Juli&nbsp;– Rettung vier weiterer Jugendlicher</strong></p><p>
	Bei der&nbsp;zweiten Rettungsmission gelingt ein weiterer Erfolg. Vier weitere&nbsp;Jugendliche können aus der Höhle befreit werden. Damit sind noch vier Jungs&nbsp;und ihr Trainer eingeschlossen.</p></center>

    9. Juli – Rettung vier weiterer Jugendlicher

    Bei der zweiten Rettungsmission gelingt ein weiterer Erfolg. Vier weitere Jugendliche können aus der Höhle befreit werden. Damit sind noch vier Jungs und ihr Trainer eingeschlossen.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>10. Juli&nbsp;–</strong><strong>&nbsp;Start der dritten Rettungsmission</strong></p><p>
	Um die&nbsp;noch fünf eingeschlossenen Mitglieder der Fußball-Mannschaft zu retten, startet nach 17 Tagen ein weiterer Rettungseinsatz von Spezialtauchern. Was sie noch nicht ahnen: Es wird das finale Kapitel einer Heldengeschichte.</p></center>

    10. Juli – Start der dritten Rettungsmission

    Um die noch fünf eingeschlossenen Mitglieder der Fußball-Mannschaft zu retten, startet nach 17 Tagen ein weiterer Rettungseinsatz von Spezialtauchern. Was sie noch nicht ahnen: Es wird das finale Kapitel einer Heldengeschichte.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa
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	<strong>10. Juli&nbsp;–</strong><strong>&nbsp;Alle Jugendlichen und Trainer gerettet</strong></p></center>
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	Denn nach der stundenlangen Rettungsaktion kann die Marine vermelden:&nbsp;Die letzten fünf Eingeschlossenen - darunter vier Jungs und ihr Trainer - sind gerettet. Bunte&nbsp;Schirme verhindern den Blick auf den Helikopter, mit dem sie&nbsp;in ein Krankenhaus geflogen werden.</p>

    10. Juli – Alle Jugendlichen und Trainer gerettet

    Denn nach der stundenlangen Rettungsaktion kann die Marine vermelden: Die letzten fünf Eingeschlossenen - darunter vier Jungs und ihr Trainer - sind gerettet. Bunte Schirme verhindern den Blick auf den Helikopter, mit dem sie in ein Krankenhaus geflogen werden.

    Foto: Sakchai Lalit/AP/dpa