24.01.2020 | Welt Monsterwellen auf Mallorca: Sturmtief fordert mindestens 13 Tote in Spanien

Sturmtief „Gloria“ wütet über Spanien – mit Winden, Regen und Schnee. 13 Menschen sind bereits gestorben, weitere werden vermisst. Videos zeigen meterhohe Wellen vor der Küste Mallorcas – hier seht ihr sie.

Spanien zittert vor Sturmtief „Gloria“. Die Kaltfront wütet mit heftigen Winden, riesigen Wellen und viel Regen und Schnee vor allem im Osten und Nordosten des Landes. Die Region Katalonien ist besonders stark betroffen. 

Tote und Vermisste – auch auf Mallorca

Bereits 13 Menschen sind durch den Sturm ums Leben gekommen, mindestens acht weitere werden vermisstauch auf Mallorca und Ibiza. Die spanische Tageszeitung ABC spricht von einer „absoluten Katastrophe“

Große Schäden in Spanien

Straßen sind überschwemmt, Brücken zerstört, hunderte Schulen gesperrt. In Girona, rund 100 Kilometer von Barcelona entfernt, hat das Unwetter beim Trinkwassersystem einen Defekt verursacht. Einige Stadtgebiete sind nun ohne Versorgung – die Wasserreserven werden angezapft, allerdings nur zu bestimmen Uhrzeiten. 

Foto: Isaac Buj / Europa Press / dpa

Mallorca schwer getroffen

Sturmtief „Gloria“ hat auch die Ferieninsel Mallorca schwer getroffen. Regierungschef Pedro Sánchez besuchte den Badeort Cala Rajada im Nordosten der Insel und versprach schnelle Hilfe für alle Betroffenen. Er sei ob der Verwüstung „erschüttert“

Viele Fähren fahren nicht mehr vom Festland auf die Inseln Mallorca und Ibiza – der Grund: bis zu 14 Meter hohe Wellen. Es ist nicht das erste schlimme Unwetter auf Mallorca: Erst im September 2019 war ein Doppeltornado auf die Insel zugerast.