17.04.2019 | Welt Bus auf Madeira verunglückt: 29 deutsche Touristen sterben

Auf der portugiesischen Insel Madeira sind bei einem Bus-Unglück 29 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich um deutsche Touristen.

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Bei allen Opfern - 11 Männern und 18 Frauen - handelt es sich um deutsche Touristen. Das sagte der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischen Sender RTP3. Dazu gab es von deutscher Seite noch keine offizielle Bestätigung.

Medienberichten zufolge waren die Urlauber auf dem Weg von ihrem Hotel in ein Restaurant in der Provinzhauptstadt Funchal.

Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben. Mindestens 27 weitere Urlauber sind  in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa. Drei Businsassen sollen lebensgefährliche Verletzungen haben.

Das Unglück ereignete sich gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte. Die Unglücksursache ist bislang noch unklar. Medien berichten, ein mechanisches Problem sei wahrscheinlich der Grund gewesen - entweder ein Bremsausfall oder ein eingeklemmtes Gaspedal. Die Busfirma SAM will bei der Aufklärung helfen.

Der Krisenstab ist unter der Rufnummer 030-50003000 zu erreichen, besorgte Angehörige können sich unter dieser Nummer an das Auswärtige Amt wenden.