11.11.2016 | Die 50.000 Euro Bayern-Frage Die 50.000 Euro Bayern-Frage: Bocksbeutel - Hätten Sie's auch gewusst?

Wir machen Ihren Herbst zum goldenen Herbst: Mit der 50.000 Euro Bayern-Frage! Eine Frage. Eine Antwort. 50.000 Euro für Sie! Hätten Sie die Antwort heute auch gewusst? Montag bis Freitag, kurz nach 8, gibt es wieder eine 50.000 Euro Bayern-Frage - nichts wie ran ans Telefon!

  • Die besondere Flaschenform: Der Bocksbeutel

    Die besondere Flaschenform: Der Bocksbeutel

    dpa/Daniel Karmann

Bei uns in Bayern gibt es Begrifflichkeiten, die nur wir verstehen. Wenn wir Bayern uns über eine frische „Auszogene“ freuen, dann ist das nicht anstößig, sondern einfach nur ein Schmankerl vom Bäcker. Wenn bayerische Mädels sich einen „Rußn“ gönnen, dann muss sich der Partner keine Sorgen wegen Ehebruchs machen, weil es ist ja die perfekte Kombination aus Weißbier und Limonade zum Feierabend!

Die 50.000 Euro-Bayern-Frage von heute lautete: Was ist ein fränkischer Bocksbeutel?

Unser Kandidat heute wusste die Antwort:

Der fränkische Boxbeutel wird seit Jahrhunderten bei uns in Bayern hergestellt. Es gibt mehrere Theorien warum der Bocksbeutel so heißt. Die Wahrscheinlichste ist: Früher, als es noch kein Glas oder Plastik gab, hat man zum Transport von Flüssigkeiten den Hodensack eines Ziegbocks benutzt. Das ist zwar ein bisschen eklig , hat aber prima funktioniert!

Vom Hoden des Ziegenbocks kommt also der Name Bocksbeutel – und er sieht auch so ähnlich aus: Es ist ein bauchiges Gefäß aus Glas, oben steckt ein Korken drin… Und klar: der Fränkische Bocksbeutel ist eine Weinflasche!

Sie hätten das auch gewusst? Dann rufen Sie auf der kostenlosen Studio-Hotline an!

Studio-Hotline: 0800 994 1000

Fakten über Wein:

  • Wein kommt ursprünglich aus Persien. Etwa vor 4500 Jahren lebte in Schiraz der König Dschamschid. Der König lagerte der Legende nach vielerlei Trauben in seinem Keller, die dann schlussendlich vergärt sind. Seine Frau, die Königin von Schiraz, bekam eines Tages Kopfschmerzen und trank den Saft der vergorenen Trauben, um ihre Schmerzen zu lindern. Danach hatte sie keine Kopfschmerzen mehr, und der Wein war erfunden! 

  • Je älter der Wein, desto besser? Dem ist leider nicht so. Nur gute Jahrgänge altern gut und sind auch nach Jahren noch genießbar. 

  • Sie haben zu viel Wein getrunken und deswegen am Tag danach richtig Kopfweh? Das kann schon passieren! Allerdings liegt das nicht, wie oft angenommen, am Alkoholgehalt, sondern an den Histaminen im Wein. 

  • Wein-Weltmeister sind die Spanier! Die haben die meisten Weinanbaugebiete. Mit etwa 1.018.000 Hektaren sind sie vor Frankreich und Italien auf Platz 1 der Weltrangliste.

  • Die Deutschen mögen deutschen Wein: Zu 44 Prozent trinkt man hierzulande auch den Wein, der in Deutschland produziert worden ist. 

  • Rotwein ist gesund! Zwei Gläser Rotwein amTag beugen Ateriosklerose und Herzkreislaufkrankheiten vor. Außerdem verringern sie auch deutlich das Alzheimer- sowie Krebsrisko. 

  • Auch Schaumweine sind gut für uns! Laut einer Studie der Universität von Reading verbessert Champagner das Erinnerungsvermögen. Aber natürlich nur in Maßen... 

  • Was ist die optimale Serviertemperatur von Weinen?

    Kräftiger, hochwertiger Rotwein
    16 bis 18 Grad
    Leichter Rotwein14 bis 16 Grad
    Trockener, leichter Weißwein8 bis 18 Grad
    Würziger, halbtrockener Weißwein9 bis 12 Grad
    Schaumweine8 bis 10 Grad
  • Wir Deutschen sind ganz schon knauserig: Der Durchschnitts-Deutsche zahlt nämlich im Schnitt 2,38 Euro pro Flasche Wein. 

  • Für eine Flasche Wein braucht man etwa 1 kg Trauben. 

  • Fun Fact: In Japan gibt es einen Wein für Katzen. Dieser heißt Nyan Nyan Nouveau und ist alkoholfrei. So können wein-liebende Katzenbesitzer einen guten Tropfen mit ihrer Mietze genießen.