13.11.2017 | Guten Morgen Bayern Wasser gegen Gaffer: Leiki setzt sich für Feuerwehrmann ein

Die spontane Aktion eines Feuerwehrmannes vergangene Woche auf der A3 sorgt für Diskussionen. Als Gaffer Videos und Fotos vom schweren Unfall machen wollten, griff ein Feuerwehrmann kurzerhand zum Wasserschlauch und spritzte die Leute nass. Wolfgang Leikermoser überraschte deshalb am Montagmorgen mit einem Statement:

  • <p>Die spontane Aktion eines Feuerwehrmannes vergangene Woche auf der A3 sorgt für Diskussionen.&nbsp;</p>

    Die spontane Aktion eines Feuerwehrmannes vergangene Woche auf der A3 sorgt für Diskussionen. 

    Pixabay/Symbolbild
  • <p>Dort hatte es am Donnerstag im Kreis Aschaffenburg einen schweren Verkehrsunfall gegeben mit drei Toten.&nbsp;</p>

    Dort hatte es am Donnerstag im Kreis Aschaffenburg einen schweren Verkehrsunfall gegeben mit drei Toten. 

    Foto: Ralf Hettler/TNN/dpa
  • Foto: Ralf Hettler/TNN/dpa
  • Foto: Ralf Hettler/TNN/dpa
  • <p>Als Gaffer Videos und Fotos vom Unfall machen wollten, griff ein Feuerwehrmann kurzerhand zur Spritze und machte die Leute nass.&nbsp;</p>

    Als Gaffer Videos und Fotos vom Unfall machen wollten, griff ein Feuerwehrmann kurzerhand zur Spritze und machte die Leute nass. 

    Pixabay/Symbolbild

"Wenn der Feuerwehrmann wirklich eine Strafe kriegen sollte, zahl ich die aus der eigenen Kasse!" Mit diesem Satz überraschte unser Moderator Wolfgang Leikermoser am Montagmorgen nach den Nachrichten seine Zuhörer. Gemeint ist damit die spontane Aktion eines Feuerwehrmannes vergangene Woche auf der A3 und die damit verbundenen juristischen Folgen. Der Fall sorgt für viele Diskussionen in ganz Deutschland. 

Rückblick: Im Kreis Aschaffenburg hatte es am Donnerstag, den 09.11.17, einen schweren Verkehrsunfall mit drei Toten gegeben. Als Gaffer Videos und Fotos davon machen wollten, griff ein Feuerwehrmann kurzerhand zum Wasserschlauch und spritzte die Leute nass. "Ihm ist einfach der Kragen geplatzt", verteidigte ein Sprecher der Feuerwehr den Mitarbeiter. 

Die spontane Aktion wird von der Polizei stark kritisiert. "Für die Unterbindung und Ahndung bei Verkehrsbehinderungen sind ausschließlich wir zuständig", sagte ein Sprecher des unterfränkischen Präsidiums. In den sozialen Netzwerken wird der Feuerwehrmann dagegen gefeiert. Immerhin werden Gaffer im Straßenverkehr immer mehr zum Problem. Sie hindern die Einsatzkräfte an ihrer Arbeit und blockieren Rettungsgassen. Die Verkehrsteilnehmer, die ordentlich abgespritzt wurden, werden wohl so schnell nicht mehr zu Gaffern werden.

Bislang droht dem Feuerwehrmann kein Strafverfahren

Der Feuerwehrmann kann erstmal aufatmen: Bislang habe keiner der betroffenen Lastwagenfahrer Strafanzeige gestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Montagnachmittag mit. 

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