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Digitale Revolution – FabLab München

Seit Anfang des 21sten Jahrhunderts bezeichnet der Begriff „Digitale Revolution“ den durch die Digitalisierung und durch Computer ausgelösten Umbruch und Wandel der Technik und vieler Lebensbereiche. Ein „Symptom“ dieses Umbruchs ist die sog. DIY- (do-it-yourself) und Maker-Szene, sowie das Konzept der „offenen Werkstätten“.
Ein FabLab (engl. fabrication laboratory – Fabrikationslabor), auch offene Werkstatt oder MakerSpace genannt, ist eine Hightech-Werkstatt mit dem Ziel, Privatpersonen den Zugang zu Produktionsmitteln und modernen industriellen Produktionsverfahren für Einzelstücke zu ermöglichen. Ausgestattet sind FabLabs mit digitalen Produktionsmaschinen wie zum Beispiel Lasercutter, CNC-Fräsmaschinen, 3D-Druckern oder Plottern, und bieten so allen Interessierten die Möglichkeit, eine große Anzahl an unterschiedlichen Materialien und Werkstücken bearbeiten zu können.
Diesen Trend haben die Gründer des FabLab München e.V., ein gemeinnütziger Verein, bereits 2010 erkannt: Nun schon im achten Jahr ist die offene Hightech-Werkstatt mit aktuell über 370 qm im Münchner Westend ein Anlauf- und Sammelpunkt für alle Kreativschaffenden, Techniker, Tüftler, Schüler, Lehrer und Familien; für einfach alle, die am Selbermachen interessiert sind.
Mit aktuell rund dreihundert Mitgliedern ist das FabLab München nicht nur eine moderne Werkstatt, sondern es ist getreu des FabLab-Mottos „Make - Learn - Share“ auch ein Platz, an dem man lernen und lehren und an dem man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Neben dem generationenübergreifenden Austausch innerhalb des Vereins stand auch schon immer die Vermittlung von Wissen und Bildung, auch an Nicht-Mitglieder als Vereinszweck an vorderer Stelle.
Neben der Erwachsenen-Bildung steht die Vermittlung eines spielerischen Zugangs zur digitalen Welt für Kinder und Jugendliche im Fokus:
„Im Jahr 2016 haben wir 486 Workshops und Veranstaltungen mit Schülern, Kindern und Jugendlichen durchgeführt (inklusive speziellen Angeboten für Flüchtlings-Kinder in Übergangsklassen), dabei rund 8.825 Schüler/Kinder erreicht und dafür rund 4.300 Stunden ehrenamtliches Engagement mobilisiert.“ so Birgit Kahler, Gründungs- und Vorstandsmitglied.

Rund 120 qm der Fläche wurden genutzt, um separate Seminarräume einzurichten, in denen große Gruppen bis 34 Personen Raum finden. An Maschinen, wie Lasercutter, 3D-Druckern, einer Selbstbau-Fräse, Schneideplotter, T-Shirt Presse, Raspberry Pi, Arduino, Lötstationen und 20 PCs, sowie 20 Laptops können tagsüber und am Wochenende Kinder und Jugendliche praktische erste Schritte im Bereich der Zukunftstechnologien gehen.
In diversen 3D-Motto-Kursen (Wolkenkratzer, Monster, Burgen und Festungen) können Kinder ab 8 Jahren spielerisch die 3D-Modelllierung sowie das 3D-drucken ihrer selbst entworfenen Fantasie-Figuren und Bauwerken erlernen. Kinder-Lötkurse vermitteln die Grundlagen der Elektronik. Einen Einstieg in die Welt der Programmierung und der Elektronik bieten Kurse auf diversen Plattformen: BBC micro:bit, Raspberry Pi und Arduino. In Textil-Workshops können eigene T-Shirts oder Taschen gestaltet werden. Im Rahmen des Ferienprogramms kann in mehrtägigen Workshops die Erstellung von Trickfilmen gelernt und gemeinsam mit anderen Kindern erlebt werden.
Ein großer Aspekt ist auch das Schulprogramm. Bereits mit dem Grundschulalter beginnend, können Kinder mit den Werkzeugen, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft vertraut gemacht werden.
Das FabLab München bietet daher unterschiedliche Workshops, Kurse oder Projektarbeiten für SchülerInnen jeder Schulart.
http://www.fablabkids.de

Website: http://www.fablab-muenchen.de

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