Die Kirche am Sonntag von 6 bis 9 Uhr

Unser Programm für einen perfekten Start in den Sonntag Morgen!

Die katholische und evangelische Redaktion von ANTENNE BAYERN informiert und berichtet über aktuelle Ereignisse in den Kirchen: vom Papst über Sozial- und Familienarbeit bei Caritas und Diakonie bis hin zu christlichen Bands in den Charts!

500 Jahre Reformation: Bayern feiert Martin Luther

„Was glaubst du denn? Promis und ihr Glaube“ 

Gundula Gause

Diesmal mit Redakteurin und Nachrichtensprecherin von „heute“ Gundula Gause

Gundula Gause studierte Politikwissenschaft, mittlere und neuere Geschichte und Publizistik. Zeitgleich moderierte sie im Privatradio und bei Sat.1. Seit 1989 ist sie beim ZDF-Redakteurin und Nachrichtensprecherin von heute. Gundula Gause lebt in Mainz und ist gläubige evangelische Christin. „Mein Gott ist der Gott der Nächstenliebe,“ sagt sie. Seit 2016 tritt sie in der Öffentlichkeit auch als Reformationsbotschafterin für die Evangelische Kirche in Deutschland anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation auf. Gause engagiert sich seit 2002 für den Afrikatag des katholischen Missionswerkes missio. Zudem ist sie Botschafterin der Initiative Schau hin! Gause ist mit dem Mainzer Zahnarzt und FDP-Politiker Peter Schmitz verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. 

Quelle: Wikipedia

  • 23.04.2017
    Promis erzählen über ihren Glaube: Florian Froschmeyer

    Sie benötigen Javascript um das Video abspielen zu können.Lade Player…

  • 12.03.2017
    Promis erzählen über ihren Glaube: Patrick Mölleken

    Sie benötigen Javascript um das Video abspielen zu können.Lade Player…

Die Themen der Kirchenredaktion am 21. Mai:

Als homosexueller Priester im Vatikan:

„Ich bin schwul und das ist auch gut so“, hat vor einigen Jahren der Berliner Bürgermeister Wowereit vor laufenden Kameras verkündet und damit ziemlich viele Sympathien gesammelt. Im Gegensatz zu Krzysrof Charamsa... Er ist schwul, katholischer Priester und gearbeitet hat er im Vatikan. Als er sich 2015 zusammen mit seinem Partner vor den Kameras der internationalen Presse geoutet hat, durfte er paar Tage später seinen Arbeitsplatz im Vatikan räumen. 

Jetzt hat er über seine Erfahrungen als homosexueller Priester in der Kirche ein Buch geschrieben.

In seinem Buch berichtet Charamsa von seinem persönlichen Werdegang und seiner Kirchenkarriere, eröffnet Einblicke in den Alltag von kirchlicher Ausbildung und Klerus, erklärt die für ihn teils absurden Glaubensregeln und Vorschriften wie dem Zölibat.

Dabei wirft er der Kirche immer wieder homophobe Strukturen vor greift er immer wieder die homophoben Strukturen der katholischen Kirche an. Sein Coming-out wird für ihn schließlich zur großen Befreiung.

Gänseblümchenfest im Kinderhospiz Sankt Nikolaus:

Das Kinderhospiz Sankt Nikolaus hat im Allgäuer Bad Grönenbach am Wochenende mit dem Gänseblümchenfest sein Jubiläum gefeiert. Seit zehn Jahren kommen hier totkranke Kinder und ihre Eltern – entweder zu Besuch oder teils auch zum Sterben. Klingt erst einmal nach einem traurigen Ort. Anita Grimm, die Leiterin von Sankt Nikolaus verrät aber im Interview mit Antenne Bayern, für die Familien ist die Zeit im Allgäu eine unheimliche Entlastung. Denn hier kommen sie zum Durchatmen, während ihre Kinder versorgt werden von den Mitarbeitern von Sankt Nikolaus.

Auf der einen Seite bedeutet das Haus Sankt Nikolaus für die Familien also vor allem Entlastung. Auf der anderen Seite ist das schwierige Thema Tod doch immer präsent. Seelsorgerin Elfride Notz spricht mit den Kindern drüber. In den Gesprächen überrascht sie immer wieder, wie schöne Vorstellungen Kinder zum Beispiel vom Paradies haben. Ein Kind stellt sich vor, dass es dort Schokolade in Hülle und Fülle geben wird.

Papst Franziskus hat einen virtuellen Gebetsraum eingerichtet:

Schon seit über 100 Jahren gibt es das weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes. Dabei geht es darum jeden Monat für ein bestimmtes Gebetsanliegen des Papstes zu beten. Franziskus hat sich jetzt zum Ziel gesetzt das das Netzwerk in die Zukunft zu führen und hat deshalb den Auftrag erteilt einen virtuellen Gebetsraum einzurichten. Daraus ist die App "Click To Pray" entstanden. Die inzwischen von Hundertausenden Gläubigen genutzt wird. Der Direktor des weltweiten Gebetsnetzwerkes des Papstes, Simon Lochbrunner, hat uns im Antenne Bayern Interview erzählt, dass die App aktuell boomt, nachdem Papst Franziskus in seinem Sonntagsgebet auf dem Petersplatz über „Click to Pray“ gesprochen hat.

Seit einigen Wochen kann man sich „Click to Pray“ auch auf Deutsch runterladen. Das Ganze funktioniert ein bisschen wie Facebook oder Instagram. Man kann Gebete posten, liken und kommentieren. Das Netzwerk hat auch eine eigene Internetseite:

www.clicktopray.org

Kommentare