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NACHRICHTEN AUS BAYERN

NACHRICHTEN AUS DEN BAYERISCHEN REGIONEN

Betrug im Gesundheitswesen: Krankenkassen und Ermittler fordern mehr Handhabe

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Erfundene Hausbesuche, abgerechnete Pflegeeinsätze, die nie stattgefunden haben: Die AOK Bayern und die auf Betrug im Gesundheitswesen spezialisierte Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg haben Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Wie teuer solche falschen Abrechnungen werden können, zeigt ein Fall aus diesem Frühjahr: Mitarbeiter eines Pflegedienstes wurden wegen falscher Abrechnungen verurteilt. Der Schaden lag bei 430.000 Euro. Insgesant gehen Experten jedes Jahr von Schäden im Milliardenbereich aus. Entdeckt werden mögliche Betrugsfälle unter anderem durch Hinweise aus dem Gesundheitswesen und Prüfungen der Krankenkassen. Hinweise können auch anonym abgegeben werden. AOK und Staatsanwaltschaft fordern zudem mehr Möglichkeiten, gegen Betrug vorzugehen - darunter unangekündigte Kontrollen und einen rechtssicheren Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Suche nach auffälligen Abrechnungen, so die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Imrgard Stippler. Wie hoch der tatsächliche Schaden ist, bleibt unklar. Eine Dunkelfeldstudie soll helfen, ihn besser einzuschätzen.

16.10.2026 14:35 / 2min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Erfundene Hausbesuche, abgerechnete Pflegeeinsätze, die nie stattgefunden haben: Die AOK Bayern und die auf Betrug im Gesundheitswesen spezialisierte Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg haben Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Wie teuer solche falschen Abrechnungen werden können, zeigt ein Fall aus diesem Frühjahr: Mitarbeiter eines Pflegedienstes wurden wegen falscher Abrechnungen verurteilt. Der Schaden lag bei 430.000 Euro. Insgesant gehen Experten jedes Jahr von Schäden im Milliardenbereich aus. Entdeckt werden mögliche Betrugsfälle unter anderem durch Hinweise aus dem Gesundheitswesen und Prüfungen der Krankenkassen. Hinweise können auch anonym abgegeben werden. AOK und Staatsanwaltschaft fordern zudem mehr Möglichkeiten, gegen Betrug vorzugehen - darunter unangekündigte Kontrollen und einen rechtssicheren Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Suche nach auffälligen Abrechnungen, so die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Imrgard Stippler. Wie hoch der tatsächliche Schaden ist, bleibt unklar. Eine Dunkelfeldstudie soll helfen, ihn besser einzuschätzen.

16.10.2026 14:35 / 2min

Frau attackiert Passanten in Neusäß – drei Verletzte

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Neusäß bei Augsburg hat eine 48-jährige Frau offenbar wahllos mehrere Passanten angegriffen. Sie stieß zunächst einen zweijährigen Jungen von seinem Tretroller und schlug später einer 85-Jährigen mit einem Stein ans Ohr sowie einer 58-jährigen Bedienung gegen den Kopf. Alle drei wurden leicht verletzt. Warum die Frau so gehandelt hat, ist unklar; die Polizei nahm den Vorfall auf und ließ sie anschließend wieder gehen.

16.10.2026 11:55

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Neusäß bei Augsburg hat eine 48-jährige Frau offenbar wahllos mehrere Passanten angegriffen. Sie stieß zunächst einen zweijährigen Jungen von seinem Tretroller und schlug später einer 85-Jährigen mit einem Stein ans Ohr sowie einer 58-jährigen Bedienung gegen den Kopf. Alle drei wurden leicht verletzt. Warum die Frau so gehandelt hat, ist unklar; die Polizei nahm den Vorfall auf und ließ sie anschließend wieder gehen.

16.10.2026 11:55

Polizei ermittelt nach Internet-Challenge an Kemptener Gymnasium

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Kempten ermittelt die Polizei nach einer Internet-Challenge. Ein 14-Jähriger soll am Allgäu-Gymnasium einen Turnbeutel in eine voll besetzte Klasse geworfen und bedrohliche Worte gerufen haben – angeblich, um den „Throwing-Bag“-Trend aus den sozialen Netzwerken nachzumachen. Dabei werfen Jugendliche eine Tasche in einen Raum, rufen laut und filmen die Reaktionen. Der Schüler hat sich selbst bei der Polizei gemeldet und die Tat gestanden. Die Beamten betonen: Solche Aktionen sind kein harmloser Spaß, können große Angst auslösen und werden konsequent verfolgt.

15.10.2026 15:39

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Kempten ermittelt die Polizei nach einer Internet-Challenge. Ein 14-Jähriger soll am Allgäu-Gymnasium einen Turnbeutel in eine voll besetzte Klasse geworfen und bedrohliche Worte gerufen haben – angeblich, um den „Throwing-Bag“-Trend aus den sozialen Netzwerken nachzumachen. Dabei werfen Jugendliche eine Tasche in einen Raum, rufen laut und filmen die Reaktionen. Der Schüler hat sich selbst bei der Polizei gemeldet und die Tat gestanden. Die Beamten betonen: Solche Aktionen sind kein harmloser Spaß, können große Angst auslösen und werden konsequent verfolgt.

15.10.2026 15:39

Entlastung fürs Stromnetz: XL-Batteriespeicher in Ansbach

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Wohin mit dem Solarstrom, wenn mittags zu viel davon da ist? Im Ansbacher Ortsteil Winterschneidbach entsteht ein großer Batteriespeicher – der größte „netzdienliche“ Batteriespeicher in Deutschland. Heute (15.10.2026) war Spatenstich. Die Anlage soll überschüssigen Strom aufnehmen und ihn später bei Bedarf wieder ins Netz abgeben. Wenn beispielsweise mittags viel Solarstrom erzeugt wird, kann der Speicher einen Teil davon aufnehmen. Steigt der Strombedarf später, gibt er die Energie wieder ab. So lassen sich Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch ausgleichen - und Solaranlagen müssen bei einem Überangebot seltener abgeregelt werden. Der geplante Speicher hat eine Kapazität von 100 Megawattstunden. Laut dem Energieversorger N-Ergie entsteht in Winterschneidbach damit Deutschlands größter netzdienlicher Batteriespeicher.

15.10.2026 15:35 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Wohin mit dem Solarstrom, wenn mittags zu viel davon da ist? Im Ansbacher Ortsteil Winterschneidbach entsteht ein großer Batteriespeicher – der größte „netzdienliche“ Batteriespeicher in Deutschland. Heute (15.10.2026) war Spatenstich. Die Anlage soll überschüssigen Strom aufnehmen und ihn später bei Bedarf wieder ins Netz abgeben. Wenn beispielsweise mittags viel Solarstrom erzeugt wird, kann der Speicher einen Teil davon aufnehmen. Steigt der Strombedarf später, gibt er die Energie wieder ab. So lassen sich Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch ausgleichen - und Solaranlagen müssen bei einem Überangebot seltener abgeregelt werden. Der geplante Speicher hat eine Kapazität von 100 Megawattstunden. Laut dem Energieversorger N-Ergie entsteht in Winterschneidbach damit Deutschlands größter netzdienlicher Batteriespeicher.

15.10.2026 15:35 / 1min

Vogel des Jahres 2027: Die Mehlschwalbe

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres 2027. Bei der öffentlichen Wahl von LBV in Hilpoltstein und NABU erhielt sie gut 67.000 Stimmen - rund 45 Prozent aller Stimmen. Die Mehlschwalbe baut ihre Lehmnester unter Dachvorsprüngen und an Fassaden. Früher vor allem auch gern auf Bauernhöfen. Doch geeignete Nistplätze werden heute seltener, Nester werden teils unerlaubt entfernt. Auch der Rückgang der Fluginsekten setzt dem Vogel zu. In Bayern und deutschlandweit gilt er als gefährdet. Helfen kann, wer Nester am Haus duldet, Lehmpfützen als Baumaterial bereitstellt und seinen Garten insektenfreundlich gestaltet. Die Mehlschwalbe selbst ist derzeit in Afrika. Anfang April kehrt sie zum Brüten zurück.

15.10.2026 12:45 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres 2027. Bei der öffentlichen Wahl von LBV in Hilpoltstein und NABU erhielt sie gut 67.000 Stimmen - rund 45 Prozent aller Stimmen. Die Mehlschwalbe baut ihre Lehmnester unter Dachvorsprüngen und an Fassaden. Früher vor allem auch gern auf Bauernhöfen. Doch geeignete Nistplätze werden heute seltener, Nester werden teils unerlaubt entfernt. Auch der Rückgang der Fluginsekten setzt dem Vogel zu. In Bayern und deutschlandweit gilt er als gefährdet. Helfen kann, wer Nester am Haus duldet, Lehmpfützen als Baumaterial bereitstellt und seinen Garten insektenfreundlich gestaltet. Die Mehlschwalbe selbst ist derzeit in Afrika. Anfang April kehrt sie zum Brüten zurück.

15.10.2026 12:45 / 1min

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