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1860-Sieg nach abgezocktem Elfer gegen Rostock

Der TSV 1860 München kann noch einmal nach oben schielen. Beim hart erarbeiteten 1:0 gegen Hansa Rostock wird der Kapitän zum Matchwinner.

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SV Waldhof Mannheim - TSV 1860 München Uwe Anspach/dpa

München (dpa/lby) - Ein ganz abgezockt verwandelter Handelfmeter von Kapitän Thore Jacobsen hat dem TSV 1860 München einen Heimsieg gegen Hansa Rostock beschert. Zwei Tage nach seinem 56. Geburtstag durfte sich «Löwen»-Trainer Markus Kauczinski über ein hart erarbeitetes 1:0 (0:0) im Grünwalder Stadion freuen. Die Sechziger schlossen bis auf einen Punkt zu Rostock auf und haben die Aufstiegszone zumindest wieder im Blick.  

«Es war ein Spiel, das von Taktik geprägt war. Wir hatten einfach den Tick auf unserer Seite, um das Spiel zu gewinnen», sagte Kauczinski beim Pay-TV-Sender MagentaSport. Zur Tabellensituation bemerkte der 1860-Coach: «Wir haben die letzten beiden Spiel gewonnen, wir sind ein bisschen rangerückt.»

In einer intensiven und von vielen Zweikämpfen geprägten Partie kam es kurz nach der Pause zur entscheidenden Szene. Nach einem robusten Körpereinsatz von Torjäger Sigurd Haugen landete der Ball bei David Philipp, und dessen Flanke landete am Arm des sich abdrehenden Rostockers Ahmet Gürleyen. 

«Kann man geben, muss man nicht»

Schiedsrichter Luca Jürgensen zeigte auf den Punkt. «Kann man geben, muss man nicht», sagte Kauczinski bei Ansicht der TV-Bilder. Jacobsen schlenzte den Ball vor der «Löwen»-Kurve frech und nervenstark zugleich mitten ins Tor (48. Minute). Danach waren die Rostocker unter Druck und gefordert. Es fehlte ihnen aber an der letzten Präzision und Zielstrebigkeit in der Offensive.

Den energisch verteidigenden Gastgebern bot sich derweil immer wieder Raum für Konter. Was fehlte, war der krönende Abschluss, etwa bei einer Chance von Tim Danhof (65.).

© dpa-infocom, dpa:260222-930-720844/1