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Bekifft zur Polizei gefahren und vor Polizei Joint geraucht

Erst verursacht ein Mann in Unterfranken einen Unfall, dann zündet er sich einen Joint an - vor den Augen der Polizei. Fast zeitgleich passiert etwas ganz Ähnliches in Schwaben.

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Cannabis-Raucher Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Kitzingen (dpa/lby) - Weil er vermutlich bekifft einen Autounfall verursacht hat, wird gegen einen 33-jährigen Mann in Unterfranken ermittelt. Das Kuriose: Polizeibeamte wurden nach eigenen Angaben auf den mutmaßlich starken Cannabiskonsum aufmerksam, weil sich der Mann direkt vor ihren Augen einen Joint anzündete. Der 33-Jährige hatte zuvor einen Unfall gebaut und war mit einem Lkw zusammengestoßen. Daraufhin kam die Polizei zum Unfallort. Der Mann muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung stehen allerdings noch aus.

Joint-rauchend zur Polizei gefahren

Kurz zuvor war Polizeibeamten in Schwaben etwas Ähnliches passiert: Dort ist ein 72-jähriger Mann zur Polizeiwache in Schwabmünchen (Landkreis Augsburg) gefahren, weil er Dokumente verloren hatte und den Verlust anzeigen wollte. Ein Beamter bemerkte einen starken Cannabisgeruch, der von dem Mann ausging und sprach ihn darauf an, wie die Polizei mitteilte. Der 72-Jährige habe daraufhin freimütig eingeräumt, dass er während der Autofahrt zur Polizeiinspektion einen Joint konsumiert hatte. Gegen ihn wird wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:260424-930-988441/1