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Gigantisches KI-Rechenzentrum in München eröffnet: Telekom und Nvidia investieren eine Milliarde Euro und stärken Bayerns Rolle als Hightech-Standort

In München wurde jetzt eines der größten KI-Rechenzentren Europas eröffnet. Die Telekom und Nvidia investieren rund eine Milliarde Euro und setzen damit ein starkes Zeichen für den Digitalstandort Bayern. Was das für Unternehmen, Forschung und Datensicherheit bedeutet, lest ihr hier.

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Telekom und Nvidia stellen KI-Fabrik vor Carsten Koall/dpa

In München ist heute ein neues KI-Rechenzentrum der Telekom und Nvidia an den Start gegangen. Mit einer Investition von rund einer Milliarde Euro entsteht im Tucherpark eines der leistungsfähigsten Zentren für Künstliche Intelligenz in Europa. Das Projekt stärkt nicht nur den Hightech-Standort Bayern, sondern sorgt auch für mehr Datensicherheit und Innovationskraft in Deutschland.

Ein Meilenstein für den Digitalstandort Bayern

Das neue KI-Rechenzentrum erstreckt sich über sechs unterirdische Stockwerke und bietet Platz für 10.000 Grafikprozessoren. Damit wird die KI-Kapazität in Deutschland um fast die Hälfte gesteigert. Unternehmen wie Airbus, BMW, Siemens und zahlreiche Start-ups profitieren von der leistungsstarken Infrastruktur direkt vor Ort. Die Nähe zu den Industriebetrieben ermöglicht besonders schnelle Datenverarbeitung.

Sichere Daten und nachhaltige Energie

Ein großer Vorteil des Standorts: Die Daten bleiben physisch in Deutschland und unterliegen damit dem europäischen Datenschutz. Viele Unternehmen legen Wert auf diese Datensouveränität und vermeiden so, dass sensible Informationen ins Ausland gelangen. 

Für die Kühlung der Hochleistungsrechner nutzt die Telekom das kalte Wasser des Eisbachs. Die entstehende Abwärme soll in das lokale Fernwärmenetz eingespeist werden und so das umliegende Quartier beheizen.

München als Zentrum für KI-Innovationen

Mit der Eröffnung des Rechenzentrums festigt München seine Rolle als Hotspot für Technologie und Forschung. Viele internationale Tech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind bereits in der Stadt vertreten. 

Die schnelle Umsetzung des Projekts – von der Ankündigung bis zur Eröffnung in nur drei Monaten – zeigt, wie dynamisch der Standort Bayern ist.
Der Freistaat Bayern investiert mit der High-Tech-Agenda seit Jahren gezielt in Zukunftstechnologien und digitale Infrastruktur.