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Goretzka-Abgang im Winter? Das sagt Bayern-Coach Kompany

Verlässt Leon Goretzka den FC Bayern? Darüber wird vor dem Königsklassen-Spiel in Eindhoven spekuliert. Vincent Kompany äußert sich zum Nationalspieler. Ein Verteidiger wirbt um das Ja eines Kollegen.

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Abschlusstraining FC Bayern München Sven Hoppe/dpa

Eindhoven (dpa) - Bayern-Trainer Vincent Kompany hat sich vor dem Champions-League-Spiel bei der PSV Eindhoven nicht mit der Möglichkeit eines Abgangs von Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka befassen wollen. «In diesen letzten 48 Stunden, muss ich ehrlicherweise sagen, habe ich nur über PSV gesprochen und gar nicht darüber, welche Spieler noch dazukommen oder gehen sollen», sagte der Münchner Trainer am Tag vor dem letzten Spieltag der Ligaphase am Mittwoch (21.00 Uhr/Dazn). Deswegen könne er da «nicht viel weiterhelfen».

Wiederholt Verkaufskandidat

Medien-Spekulationen zufolge hat Atlético Madrid Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers noch in diesem Winter. Der Sportchef der Spanier, Mateu Alemany, soll nach München gereist sein. Madrid sucht einen Ersatz für Conor Gallagher, der vor zwei Wochen für rund 40 Millionen Euro nach Tottenham gewechselt war.

Goretzkas Vertrag läuft im Sommer aus, jetzt könnten die Bayern noch eine Ablöse kassieren. Solche Entscheidungen würden nicht alleine von Trainern getroffen, sagte Kompany. Beim FC Bayern würden bei Personalentscheidungen immer Gespräche mit Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Christoph Freund und auf weiterer Ebene geführt. 

Goretzka galt immer wieder als Verkaufskandidat der Münchner, kam aber immer auch auf seine Einsätze. Der 67-malige Nationalspieler war im Sommer 2018 zum FC Bayern gewechselt, drei Jahre später verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Mit einem Abgang würden sich die Münchner ein hohes Gehalt sparen. Zudem könnten sie doch noch auf dem Winter-Transfermarkt tätig werden. 

Was wird aus Upamecano?

Im Countdown auf das Auswärtsspiel, bei dem der FC Bayern Rang zwei in der Liga endgültig sichern will, war in der Pressekonferenz am Abend auch die Zukunft von Innenverteidiger Dayot Upamecano noch einmal Thema. Der Vertrag des Franzosen läuft wie der von Goretzka im Sommer aus, die Münchner wollen mit ihm unbedingt verlängern. Die «Bild» berichtet nun über ein Ultimatum an den 27-Jährigen. Demnach muss sich dieser bis Mitte Februar entscheiden, ob er das Vertragsangebot aus dem vergangenen Jahr annimmt.

Abwehrkollege Jonathan Tah warb um ein Ja des Nebenmannes, der nach einem auskurierten Infekt wieder im Kader steht. «Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt, dass er seinen Vertrag verlängert. Das sage ich ihm, glaube ich, hundertmal am Tag», sagte Tah. «Ich glaube, er fühlt sich wohl und er weiß, was er hier hat.»

© dpa-infocom, dpa:260127-930-605757/1